Die mannipage ist werbefrei
mannipage
mannipage
Beschreibungen
Allgemein Ein gut gewartetes Auto bietet erfahrungsgemäß langfristigen Spaß. Genauso sollte es mit einem Computer sein. Sinnvolle Wartungsintervalle und ein vernünftiges Sicherungskonzept verhelfen dem Benutzer in der Regel zu entspannten Sitzungen. Wer wartet schon geduldig 5 Minuten auf das Booten seines PCs oder sieht gerne Fehlermeldungen auf dem Bildschirm. Das lässt sich zwar nicht völlig vermeiden, aber zumindest in Grenzen halten. Dazu muss man nicht allzu viel tun. Investiert man jede Woche 10 Minuten und monatlich etwa eine Stunde, schnurrt der PC meist lange Zeit ohne Beanstandungen. Problematisch wird es häufig bei Installationen neuer Software oder bei Updates (auch von Microsoft). Probleme dieser Art bekämpft man am besten mit regelmäßigen Backups und Komplettsicherungen, mit denen sich das System jederzeit auf den vorherigen Stand zurücksetzen lässt. Auch gegen Bedrohungen von Computerviren, Trojanern und sonstigen Bedrohungen kann man sich in einem gewissen Umfang schützen. Sollte man trotz allem den Verdacht haben, dass sich doch ein Schädling eingeschlichen hat, hilft ebenfalls ein Komplettsicherung oder notfalls eine Neuinstallation. Manni 17.12.2018 Sicherheit und Wartung Wer über einen Router ins Internet geht, versteckt sich automatisch hinter dessen Hardware-Firewall. Das allein bietet schon einen gewissen Schutz. Um Programme daran zu hindern, nach Hause zu telefonieren, kann man die Windows Firewall entsprechend - aber ziemlich aufwendig - konfigurieren. Aktuell verwende ich die Firewall von Zone Alarm Free, die sich mit deutlich weniger Aufwand einstellen lässt. Jahrelang habe ich die kostenlose Antivir Personaledition genutzt. Seit einigen Zeit beißt sich diese aber mit der Virtual Box. Daher habe ich auf die kostenlose Antivirensoftware von Zone Alarm umgesattelt. Antivirensoftware und Firewall kann man als Suite downloaden. Beide Tools bremsen bei der Arbeit nicht spürbar aus. Ergänzt werden diese Abwehrmaßnahmen mit den Programmen  Malwarebytes Anti-Malware, Malwarebyte Antirootkit  und dem RogueKiller. Diese Tools spüren speziell unerwünschte Malware, Trojaner, Rootkits und andere Schädlinge auf. Insgesamt bietet dieses Paket ein gewisses Maß an Sicherheit. Zumal man als privater User sicher nicht mit dem Aufwand bedacht wird, den ein Hacker bei einem wirklich lohnenden Ziel investiert. In erster Linie verlasse ich mich aber auf die bewährte Brain.exe 1.0 (Gehirn) und lasse keine USB-Sticks ungeprüft an meinen PC andocken oder klicke unbedarft auf Schaltflächen auf Internetseiten, von denen ich nicht genau weiß, was die auslösen. Auch Anhänge von E-Mails oder Links werden nicht gedankenlos auf meinem PC ausgeführt. Um der fast unvermeidlichen Flut von Werbemails Herr zu werden, gelangen diese in der Regel auf ein zusätzliches E-Mail Konto bei Web.de, von dem diese täglich nach visueller Filterung ungelesen gelöscht werden. Nur die relevanten mails werden in Outlook übernommen. Landen tatsächlich Werbemails in meinem Outlook-Postfach, werden diese als Junk-Mails markiert. Downloads aus dem Internet werden vor der Ausführung immer mit einem Virenscanner geprüft. Programme und möglicherweise riskante Aufrufe von unbekannten Internetseiten führe ich generell in einer Sandbox oder mit einem virtuellen PC (siehe Beschreibung der Virtual Box) aus. Damit sinkt das Risiko gen Null, sich einen Schädling einzufangen. Alternativ kann man für Internet-Tripps auch ein Live-System wie Knoppix einsetzen. Auf dem Markt der Wartungs- und Tuningtools tummeln sich zahlreiche kostenpflichtige Programme, die sicher ausgereifter – dafür aber auch nicht billig sind. Ich habe mit Freeware in den letzten Jahren bisher beste Erfahrungen gemacht und mir damit bislang noch keinen Virus eingefangen. Vor Wartungsarbeiten und natürlich auch vor jeder Installation oder Einspielung eines Updates lege ich einen Sicherungspunkt an. Daten werden regelmäßig mit dem Programm Personal Backup auf einer externen Festplatte synchronisiert. Außerdem werden alle Daten regelmäßig komplett auf eine weitere externe Festplatte und zusätzlich auf USB-Sticks gesichert, die in einem Schließfach der Sparkasse aufbewahrt werden. Falls es mal brennt, hat man zumindest alle wichtigen Daten zur Verfügung. Alternativ oder ergänzend kann man seine Daten natürlich auch in der Cloud speichern. Ich verwende dazu One Drive von Microsoft. Hier kann man kostenfrei bis zu 15 GB speichern. Eine Verschlüsselung wird empfohlen. Säuberungen u. a. des Papierkorbs, des temporären Bereiches und der Registry führe ich mit CCleaner durch. Die Registry wird regelmäßig manuell gesichert. Nach der Erstinstallation und bei der Installation eines neuen Programmes entscheide ich, ob dieses nach Hause telefonieren darf und sperre es daher über die Firewall. Natürlich werden alle angebotenen Updates von Microsoft, Firefox und anderen Programmen schnellstmöglich gedownloadet und installiert. Dazu gehören auch Java und der Adobe Flash Player. Außerdem wird die Ereignisanzeige regelmäßig auf verdächtige Vorkommnisse überprüft. Auch die Festplatte kann man mit Bordmitteln überprüfen, indem man CHKDSK einsetzt. Einmal im Quartal wird die Festplatte auf Fragmentierung gecheckt und ggf. mit dem Systemtool Defrag behandelt. Bei Verdacht oder auch unregelmäßig kann ein Blick auf die Windows-Dienste und die Prozesse zusätzliche Sicherheit bringen. Deinstallationen von Programmen führe ich grundsätzlich mit dem IObit Unstaller durch. Dieser bietet nach der Standard-Deinstallation noch einen Tiefenreinigung an. Um Pannen oder Schädlingsbefall vorzubeugen, kann ich regelmäßige Komplettsicherungen (Image) des gesamten Systems empfehlen. Die Recovery Sicherung erfolgt erstmalig als Basis-Image nach der Erstinstallation in einer separaten Partition und uusätzlich auf externer Festplatte und enthält lediglich das neu aufgespielte Betriebssystem incl. aller Einstellungen. Nach der Installation aller gewünschten Programme und der dazugehörigen Einstellungen wird ein weiteres Image auf der Festplatte und auf einer externen Platte abgelegt. Erzeugt man monatlich eine weitere komplette Sicherung, kann man jederzeit auf das letzte Image zurückspringen. Ich bewahre neben dem Basis-Image und dem 1. Komplett-Image immer die Komplettsicherungen der letzten 3 Monate auf. Das hat mich schon einige Male vor einer Neuinstallation bewahrt. Trotz aller Pflege scheint es sich nicht vermeiden zu lassen, das Windows im Laufe der Zeit Macken bekommt und auch langsamer wird. Daher installiere ich Windows 10 jährlich neu. Das ist zwar aufwendig, hat neben einem frisch aufgesetzten Betriebssystemes aber den zusätzlichen Vorteil, dass man anschließend nur noch die wirklich erforderlichen Programme installiert und automatisch Datenschrott entsorgt. Für die Erzeugung eines Images verwende ich das Windows Programm für die Erzeugung eines Systemabbildes, das über die Sytsemsteuerung aufgerufen werden kann:  Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Sichern und Wiederherstellen. Achtung: Die Images können bei der Erzeugung überschrieben werden. Es empfielt sich daher eine vorherige Umbenennung (die von vor einer Rückspielung natürlich wieder zurücksetzen muss). Ich habe z. B. die Zusätze Basis, Komplett und New angehängt (Beispiel: WindowsImageBackup-Basis) Einfacher geht es mit externen Image-Programmen. Hier habe ich gute Erfahrungen mit Acronis und Paragon oder O&O Diskimage gemacht. Natürlich kann man noch viel mehr Wartungs- und Sicherheitsprogramme einsetzen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wöchentliche Wartung Wöchentlich lasse ich folgende Programme auf meinen Computer los: Virenscan mit Zone Alarm 1 Stunde Wiederherstellungspunkt anlegen 1 Minute Backup der wichtigsten Datenauf eine externe Festplatte mit dem Tool Personal Backup 1 Minute Backup der wichtigsten Daten zusätzlich in der Cloud mit OneDrive 1 Minute CCleaner – Systembereinigung und Scan der Registry 2 Minuten Autostart überprüfen mit CCleaner 1 Minute Monatliche Wartung Wöchentliche Wartung durchführen (wie oben) 7 Minuten Lesezeichen (Bookmarks) sichern 1 Minute Malwarebyte - Prüfung durchführen auf Trojaner u. s. w. 1 Stunde Rootkitprüfung durchführen mit Malwarebyte Antirootkit 5 Minuten RogueKiller ausführen          15 Minuten Registry sichern 1 Minute CHKDSK in DOS-Box (als Administrator ausführen):   chkdsk c:/f 3 Minuten Ereignisanzeige prüfen 5 Minuten Updates für Programme prüfen und einspielen          10 Minuten Komplettsicherung (Image) anlegen auf externer Festplatte          15 Minuten Wartung im Quartal Monatliche Sicherung durchführen 2 Stunden Manuelle Sicherung aller Daten komplett auf eine externe Festplatte 5 Minuten Prüfung und Löschung von überflüssigen Dateien 5 Minuten Defragmentierung mit Defrag prüfen und ggf. defragmentieren 5 Minuten Dienste prüfen 5 Minuten Prozesse prüfen 5 Minuten Mit Desktop OK Icons auf dem Desktop sichern 1 Minute Auch wenn die Wartungsarbeiten teils 1 Stunde und mehr dauern, muss man ja nicht ständig vor dem Rechner sitzen. Der Virenscan mach sich schließlich von allein. Da muss man anschließend nur das Ergebnis prüfen. Nützliche Programme (Freeware) Auf den verlinkten Seiten findet man meist ausführliche Informationen zu den Programmen Zone Alarm Antivir + Firewall http://www.zonealarm.de/security/de/anti-virus-spyware-free-download.htm Antivir Personal Edition http://www.avira.com/de/avira-free-antivirus Personal Backup - Datensicherung http://personal-backup.rathlev-home.de/ Spybot Search & Destroy http://www.safer-networking.org/de/spybotsd/index.html Malwarebyte Antimalware http://www.chip.de/downloads/Malwarebytes-Anti-Malware_27322637.html Malwarbyte Antirootkit https://de.malwarebytes.org/antirootkit/ IObit Uninstaller http://www.chip.de/downloads/IObit-Uninstaller_43121217.html Desktop OK - Icon Sicherung http://www.softwareok.de/?seite=freeware/desktopok SiSoft Sandra - Diagnose http://www.chip.de/downloads/SiSoft-Sandra-Lite-2015_12998086.html Rogue Killer - Virenscanner https://www.adlice.com/download/roguekiller/ 
Wartung PC
Seitenanfang Seitenanfang