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Erfahrungen
  Light Scribe Ärger Die vielgepriesene LightScribe-Technologie willst du auch nutzen - dachte ich mir beim Kauf meines letzten Rechners im November 2005. Der Titanium von Medion hatte einen LightScribe-fähigen Sony-Brenner an Bord, der gemäß Handbuch problemlos CDs und DVDs beschriften kann. Betonung auf problemlos.  Da ich die vorinstallierte Software von Medion nicht einsetze, wurde der Rechner formatiert, partitioniert und Windows XP Home samt SP2 und aller aktuellen Patches aufgespielt. Als Brennersoftware verwende ich WinOnCD 8 von Roxio. Im Test natürlich die große Enttäuschung: im Druckmenü wird der Brenner nicht angezeigt (das ist natürlich Voraussetzung für den Brennvorgang).  Also wie üblich im Internet  und auf der Homepage von Sony und Roxio (vergeblich) nach Lösungen gesucht. Der (kostenpflichtige) Anruf bei der Medion-Hotline brachte den üblichen ahnungslosen Rat, die Recovery-CD zu verwenden. Das Projekt wurde daher erst einmal zurückgestellt, bis ich jetzt durch Zufall auf die Seite www.lightscribe.com gestoßen bin, mit deren Hilfe ich das Problem im Handumdrehen gelöst habe.  Ursache für den Aussetzer ist  eine fehlende Systemsoftware, die als Treiber für den LightScribe-Brennvorgang fungiert. Diese kann von der Homepage geladen werden. Nach der Installation funktionierte die Beschriftung einer CD wie erhofft. Wer ahnt denn sowas? LightScribe Ich hoffe, hier keine Urheberrechtsverletzung zu begehen, wenn ich Beschreibung der LightScribe-Technologie und deren Anwendung von der o.a. Website übernehme - aber wesentlich übersichtlicher kann man das nicht darstellen: LightScribe ist eine Technologie für das Beschriften von CD- und DVD-Rohlingen, bei der die Beschriftung mit einem Laser direkt auf das Speichermedium gebrannt wird. Professionell aussehende CDs und DVDs können ganz einfach hergestellt werden: die Daten brennen, den Rohling umdrehen und wieder einlegen und eine Beschriftung brennen. Dasselbe Laufwerk, das die Daten brennt, brennt auch die Beschriftung. Ihr LightScribe-fähiges CD/DVD-Laufwerk enthält einen speziellen Laser, der ein Bild in die Beschichtung der Etikettenseite des LightScribe-Rohlings brennt. Beim LightScribe-Beschriftungssystem verschmiert sich keine Tinte, wölbt sich kein Papier und es gibt kein Klebemittel, das Probleme verursachen kann. Zur Herstellung einer LightScribe-Beschriftung benötigen Sie: 1. Ein LightScribe-fähiges CD/DVD-Laufwerk im Computer oder einen externen LightScribe-fähigen DVD-Brenner. LightScribe-fähige Computer oder Brenner sind generell mit dem LightScribe-Logo oder mit dem Begriff „LightScribe“ auf dem Laufwerk oder auf dem Computer selbst gekennzeichnet. 2. Beschriftungssoftware mit LightScribe-Unterstützung. Diese ist häufig im Lieferumfang des LightScribe-fähigen Computers oder DVD-Brenners enthalten. Eine Liste verfügbarer Software findet man auf der Homepage. 3. LightScribe-Systemsoftware. Diese Software fungiert als Treiber und ist normalerweise im Lieferumfang der LightScribe-Hardware enthalten. Die neueste Version ist auf der Homepage erhältlich. 4. LightScribe CD/DVD-Rohlinge mit einer speziellen Beschichtung (im Fachhandel oder online erhältlich). LightScribe-Rohlinge sind mit dem LightScribe-Logo auf der Packung gekennzeichnet. Installation Die Installation der Systemsoftware gestaltete sich allerdings wieder zu einem Hindernisrennen.  Von der Hauptseite der o.a. Homepage (die auf German umgeschaltet werden kann), gelangt man über Support und Download in eine englischsprachige Auflistung diverser Downloadmöglichkeiten. Benötigt wird das LightScribe System Software Update. Mit einem Klick darauf öffnet sich eine wiederum englischsprachige Erläuterung sowie eine Installationsanweisung. Mit meinem Firefox-Browser war der Download nicht möglich. Es wurde keine Fehlermeldung ausgegeben. In meiner Verzweiflung habe ich daraufhin den Internet Explorer eingesetzt - und Volltreffer. 1. Nach Klick auf den Download-Button wird eine Lizenzbeschreibung eingeblendet, die mit I Agree bestätigt werden muss 2. Danach erfolgt das Download-Angebot auf die Festplatte oder die direkte Installation (Download empfehlenswert) 3. Anschließend habe ich die herunter geladene Datei LS_Update_1.4.109.1_.exe ausgeführt und den Treiber in das System eingebunden.  4. Zum Schluß muss noch ein Neustart erfolgen. In der Systemverwaltung / Dienste wurde daraufhin der neue Dienst LightScribe Service Direct Disk Labeling Service aufgeführt. Zu Beginn des Projektes hatte ich allerdings noch ein Firmware-Update für den Sony-Brenner geladen und WinOnCD auf die im Internet angebotene aktuelle Version upgedatet. Ob dies im Zusammenspiel mit dem jetzt installierten Treiber von Bedeutung ist, kann ich nicht sagen. Anwendung Nachstehen habe ich beschrieben, wie ich mit WinOnCD 8 erfolgreich eine CD mit LightScribe beschriftet habe. Dazu ist ein Programm (Win On CD 8), ein LightScribe-fähiger Brenner , eine spezielle CD oder DVD und LightScribe Systemsoftware erforderlich.  1. Unter Win On CD wird der Label Creator gestartet.  2. Das vorgegebene Titel-Layout kann editiert werden. Dazu klickt man auf die Felder Titel und Daten innerhalb des Layouts und gibt den gewünschten Text ein. Der Text kann in der Menüleiste in der Schriftart- und Größe, den Attributen oder dem Textfluss angepasst werden.  3. Das vorgegebene Layout ist jedoch eher spartanisch und sollte durch ein aufgepepptes Layout ersetzt werden. Dazu klickt man im linken Fensterbereich Layout bearbeiten auf Stil wählen und wählt eines der Angebote aus. Anschließend können die Bild- und Textvorlagen bearbeitet oder durch neue Objekte im Bereich Objekt hinzufügen ergänzt oder ersetzt werden. Ausgewählte Objekte werden rechts neben dem Layout eingeblendet und müssen in das Layout mit gedrückter Maustaste hinein gezogen werden. 4. Um einen eigenen Hintergrund zu verwenden, klickt man auf Hintergrund bearbeiten im Menü Layout bearbeiten auf der linken Bildschirmseite. Man markiert die Option Folgendes Bild als Hintergrund verwenden, klickt auf Durchsuchen, wählt das gewünschte Bild aus und klickt auf OK, um es zu laden. 5. Falls man Bilder zur Beschriftung hinzufügen möchte, klickt man auf Bild hinzufügen im Menü Objekt hinzufügen links im Bildschirm. Man wählt das gewünschte Bild aus und klickt auf OK, um es zu laden. Größe und Position von Bildern können auf dem Layout angepasst werden. 6. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, sollte man zuerst einen Probeausdruck anstoßen.  7. Entspricht der Probeausdruck den Vorstellungen, legt man den LightScribe-Rohling (mit der Etikettenseite nach unten) in das Brennerlaufwerk ein, klickt im Menü auf Drucken und wählt dort den hoffentlich angezeigten Brenner aus. 8. Es muss sichergestellt sein, dass in den Druckereinstellungen unter Printer settings ein LightScribe-fähiges Laufwerk ausgewählt ist. Jetzt muss noch die Druckqualität eingestellt werden. Für die mittlere Qualität braucht der Brenner ca. ½ Stunde. Nach dem Start mit OK zeigt ein Fortschrittsbalken den Stand der Dinge an. Theoretisch können während des Brennvorganges andere Aufgaben am Computer ausgeführt werden.  9. Das fertige Layout kann in einem beliebigen Ordner gespeichert werden. Vielleicht kann jemand etwas mit diesen Informationen anfangen - ich habe mich jedenfalls mehrere Monate damit herumgeärgert. Ashampoo Burning Studio Aktuell verwende ich das Burning Studio 2012 von Ashampoo. Seitdem habe ich keine Probleme mehr mir LightScribe. 1. Nachdem brennen einer LigtScribe-fähigen CD wählt man im Hauptmenü die Option: Drucken und Entwerfen: Etiketten, Hüllen Booklets 2. Im nächsten Fenster wählt man Disk und stellt ein: LightScribe 3. Im nächsten Fenster vergibt man einen Titel. Die Übernahme der Titel entfällt - die würden nicht auf die CD passen 4. Das nächste Fenster ist der eigentliche Editor. Hier kann aus dem rechten Fensterbereich eine fertige Vorlage übernommen werden. Alternativ kann mit den Werkzeugen im linken Fensterbereich das Layout individuell gestaltet werden. Mit platzierbarem Text und einem Hintergrundbild kann man bereits ein ansprechendes Layout gestalten. 5. Das fertige Layout kann als Vorlage für künftige Einsätze gespeichert werden. 6. Im nächsten Fenster kann das Brennen des Layouts mit der Schaltfläche Mit LightScribe drucken gestartet werden 7. Es startet ein Fenster, mit dem die Brenneinstellungen angepasst werden können. Die Kontraststufe würde ich auf Optimal stellen. Die Wahl der Diskfarbe ist Geschmackssache. Manni 09.12.2012
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