Die mannipage ist werbefrei
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Lexikon
I - M IC Ein IC (Integrated Circuit = integrierter Schaltkreis) ist ein elektronisches Bauteil, das viele Baugruppen, in einem kleinen Kunststoff- oder Plastikgehäuse vereint. Ein IC kann z.B. ein Signal verstärken, oder speziell bei Computern- auch Zahlen addieren. Durch die Miniaturisierung sind so ICs entstanden, die die Rechenleistung des menschlichen Gehirns bei weitem übertreffen können. ICMP Dieses Internet-Protokoll dient der Übertragung von Fehlermeldungen. Hier kann z.B. dem Sender A mitgeteilt werden, das der Empfänger B nicht erreichbar ist. Icon Ein Icon ist ein Symbol, das meist auf der Symbolleiste angesiedelt ist. Beim Anklicken mit der Maus wird in der Regel ein Befehl ausgeführt. Iconleiste Übersetzen lässt sich Iconleiste (oft auch Menüleiste) mit Symbol- oder Sinnbildleiste und bezeichnet die in Word für Windows enthaltene Zeile, die Aufrufen von Zusatzprogrammen oder Befehlen erlaubt. IDE Abkürzung für I ntelligent D rive E lectronic (aber auch Integrated Device Equipment). Eine Schnittstelle zum Anschluss preisgünstiger IDE- oder auch AT-BUS-Festplatten, über die die meisten PCs bereits serienmäßig verfügen. Die IDE-Schnittstelle verbindet eine IDE-Festplatte mit der Hauptplatine des Computers und erlaubt es, bis zu zwei Festplatten an den Rechner anzuschließen. Die modernere Form der IDE-Schnittstelle ist E-IDE (Enhanced IDE). Eine E-IDE-Steckkarte ist schneller und erlaubt meist den Anschluss von bis zu vier Geräten (je zweimal zwei Festplatten oder CD-ROM-Laufwerke). IDL-Time Das ist die Zeit(-einstellung) beim Router nach der er, bei Inaktivität auf der Netzwerkverbindung ins Internet, die Verbindung ins Internet trennt. Diese Funktion des Routers sollte man wählen, wenn man aus Kostengründen bei eingestellter Inaktivität eine automatische Trennung vom Netz erreichen will. IEEE802.11 Drahtlose Netzwerke basieren auf dem Standard 802.11. Entscheidend für den Standard ist der Buchstabe, der diesem Standard folgt. Es gibt die Standards a, b und g. Während der Standard a veraltet ist, sendet der Standard 802.11 b Übertragungsraten von etwa 11 MBit/sec und der Standard g etwa 54 MBit/sec. Das sind allerdings Maximalwerte, die in der Praxis abweichen können. Außerdem richtet sich der Standard in einem gemischten WLAN-Netz mit mehreren Standards nach dem langsamsten Standard. Der neue Standard (Stand 2006) soll IEEE 802.11n heißen und eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 540 MB/sec haben Initialisierungsdatei Wenn eine solche Datei modifiziert, sprich geändert wird, sollte sie sicherheitshalber vorher unter einem anderen Namen gespeichert werden. Damit Windows ganz an die Ausstattung des PCs und den Ansprüchen des Benutzers angepasst werden kann, lassen sich eine große Anzahl Einstellungen vornehmen. Diese Einstellungen sind in den Initialisierungsdateien gespeichert. Dort stehen beispielsweise Einträge zu Grafik- und Soundkarten, Bildschirmauflösungen u.ä.. Die beiden wichtigsten Initialisierungsdateien sind "SYSTEM.INI" (hauptsächlich für zusätzliche Geräte zuständig) und "WIN.INI" (kümmert sich vor allem um Programme). Bei "Windows für Workgroups" ist außerdem die Datei "PROTOCOL.INI" wichtig, die Daten zum Netzbetrieb und dem Passwortschutz enthält. Sie sollten diese Dateien nicht ohne wichtigen Grund ändern. Installation Um Platz zu sparen, wird kommerzielle Software in komprimiertem Zustand ausgeliefert , in dem sie nicht gestartet werden kann. Zunächst müssen Sie ein solches Programm installieren. Dabei werden auch Verzeichnisse angelegt und System-Dateien geändert. Ein unsauber arbeitendes Installations-Programm kann Ihr System zum Absturz bringen. Sie sollten deshalb vorher Kopien der Systemdateien CONFIG.SYS, AUTOEXEC.BAT, WIN.INI und SYSTEM.INI herstellen. Installationsdisketten Je nach benutzter Grafikkarte und Bildauflösung braucht Windows unterschiedliche Zeichensatzdateien, Treiber und Bildschirmlogos. Außer den Treibern, die sich auf den zur gehörenden Disketten befinden, sind alle Dateien auf den original Windows-Disketten enthalten. Da Sie diese bei jeder Änderung benötigen, sollten Sie sich Kopien davon herstellen. Integer Als Integer bezeichnet man ganze Zahlen, die keine Zahlen nach dem Komma enthalten. Die CPU eines PC kann nur mit Integer-Zahlen abreiten. Abgekürzt werden Integer Zahlen mit INT Interlaced Der englische Begriff für das Zeilensprungverfahren bezeichnet eine Methode zur Aufzeichnung und Wiedergabe von analogen Videobildern, die jeweils halbe Bilder übeträgt, um bei gleicher Bandbreite die Bildwiederholfrequenz zu verdoppeln. Interlace-Verfahren Bei diesem heute in der Computertechnik nicht mehr üblichen Verfahren wird beim Durchgang des Elektronenstrahls nur jede zweite Zeile geschrieben. Beim nächsten Durchgang erfolgt dann die Beschreibung der im ersten Durchgang ausgelassenen Zeilen. Dieses Verfahren ermöglicht auch die Wiedergabe von hochauflösenden Bildern auf zweitklassigen Monitoren. Nachteil: das Bild flimmert stark! Interne Taktfrequenz Weil die meisten Hauptplatinen mit externen Taktfrequenzen über 40 MHz Probleme machen, ist eine weitere Steigerung der Rechengeschwindigkeit nur mit einem Trick möglich: Der externe Prozessortakt wird im Prozessor vervielfacht. So arbeitet ein 486 DX2-66 extern mit 33 MHz, womit eigentlich alle Hauptplatinen zurecht kommen. Im Prozessor selbst werden diese 33 MHz verdoppelt, die eigentlichen Rechenbefehle werden also mit 66 MHz abgearbeitet. Beim 486 DX4-100 setzen die Hersteller diese erfolgreiche Vorgehensweise konsequent fort: Durch eine interne Taktverdreifachung werden aus externen 33 MHz interne 100 MHz, die Rechenleistung im Vergleich zum 486 DX-33 wird dadurch in etwa verdreifacht. Interner Cache Datentransporte vom Prozessor zum Hauptspeicher und umgekehrt sind relativ langsam. Besonders bei hohen Prozessorfrequenzen (wie beim DX4-100 mit seinen 100 MHz) entpuppt sich die Speicherschnittstelle als Geschwindigkeitsbremse. Deshalb benutzen die Chiphersteller einen Trick: Der Prozessor behält Daten, die er schon einmal aus dem Hauptspeicher gelesen hat, als Kopie in einem wesentlich schnelleren, eingebauten Speicher, dem internen Cache. Bei Bedarf kann er dann sehr schnell darauf zugreifen. Als Faustregel gilt, dass der interne Cache viermal so schnell ist, wie der Hauptspeicher. Prozessoren der 486er Klasse besitzen einen eingebauten Cache mit 8 KByte Größe, die Intel i486DX4 sogar 16 KByte. Internet Das Internationales Computer-Kommunikationssystem besteht aus allen Computern die weltweit miteinander vernetz sind. Interpoliert Praktisch alle Scanner erzielen über die optische Auflösung von 600 x 600 dpi hinaus deutlich höhere Werte. Das sind aber künstlich hochgerechnete Werte, die nicht mit einer identischen physikalischen Auflösung vergleichbar ist. Beim Kauf eines Scanners sollten sie außer Acht gelassen werden. Interrupt Damit sich die einzelnen Bausteine im Computer zeitlich nicht ins Gehege kommen, müssen Sie dem Prozessor mitteilen, dass Sie Arbeit für ihn haben. Daraufhin unterbricht der Prozessor das laufende Programm und kümmert sich um das entsprechende Gerät. Wenn Sie z.B. die Maus bewegen, wird dies dem Prozessor per Interrupt (Abkürzung IRQ) mitgeteilt, er unterbricht seine Arbeit und versetzt den Mauszeiger zur entsprechenden Stelle. Danach kehrt er zum laufenden Programm zurück. Dieser Vorgang geschieht so schnell, dass der Anwender davon nichts merkt. Der Computer verfügt über 16 dieser Unterbrecher Intranet ist ein in sich geschlossenes Netzwerk, in dem alle angeschlossenen User miteinander wie im Internet kommunizieren können. Ein Intranet wird häufig in großen Firmen aufgebaut. IOPS Der Wert Input and Output per Second gibt an, wie viele Ein- und Ausgabeanforderungen eine SSD verarbeiten kann. Je höher der Wert, desto schneller die Laufzeit IP-Adresse Das ist eine Art Hausnummer, über die sich Rechner in TCP/IP Netzwerken identifizieren. Formal besteht eine IP-Adresse aus einer Folge von Zahlen zwischen 0 und 255, die jeweils durch einen Punkt getrennt sind. Beispiel: 192.168.0.1. Standardmäßig wird eine IP-Adresse beim Aufbau einer Verbindung dynamisch vom Rechner verggeben. Sie kann jedoch auch manuell fest vergeben werden. IPS Die Inches pro Sekunde stehen für die maximale Geschwindigkeit, mit der sich die Maus führen lässt, ohne dabei ihre Positionsdaten zu verlieren. IPSec Das Internet Protokoll Security hat sich als herstellerübergreifender Standard für den Datenaustausch zwischen zwei oder mehr Geräten etabliert. Dank Authentifizierung der kommunizierenden Rechner, der sicheren Übertragung von Informationen sowie Verschlüsselung und Schlüssel-Management werden die Endgeräte vor unbefugten Zugriffen geschützt. IPv6-fähige Firewalls werden IP-Adressen und Datenpakete filtern können. Weitere Pluspunkte sammelt IPv6, weil das Protokoll von Haus aus in der Lage ist, gefälschte TCP/IP-Pakete und damit auch Hacker-Methoden wie IP-Spoofing und TCP-Hijacking zu erkennen und zu unterbinden. Dafür verantwortlich sind der Authentication Header sowie der ESP Header. IPTV Begriff für sogenannte Triple-Play-Angebote von Providern, die Fernsehen, Telefon und Internetzugang über einen gemeinsamen Übertragungsweg realisieren (z.B. über die Telefonleitung oder Kabel) IRC Internet Relay Chat: Konferenzschaltung im Internet, bei der sich beliebig viele Teilnehmer gleichzeitig online unterhalten können IRQ siehe Interrupt ISA Industry Standard Architecture. Der ISA-Bus regelt die Datenübertragung von und zur PC-Steckkarte (Grafik / Sound) ISDN Integrated Services Digital Network: Netz, das Sprache und Computerdaten digital übermittelt. Es nutzt die herkömmlichen Telefonleitungen. Daten und Sprache werden jedoch in kleinste Einheiten zerstückelt (digital) auf die Reise geschickt. Das funktioniert wesentlich schneller und sicherer als mit dem Modem, das die Daten nur analog, d.h. in Töne umgewandelt, übertragen kann. ISDN bietet gegenüber einem normalen Telefonanschluß weiteren Komfort, z.B. bekommen Sie die Telefonnummer eines Anrufers schon vor dem Abheben des Hörers mitgeteilt und Sie können Anrufe beliebig auf andere Apparate umleiten. ISDN bietet höhere Übertragungsgeschwindigkeit als das analoge Netz. Eine ISDN-Karte kann Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 128.000 Bits pro Sekunde (bei Kanal-Bündelung) übermitteln Java Java ist eine Programmiersprache für das Internet, die unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem ist. Ein Entwickler schreibt ein kleines Programm, ein Applet, und bindet es mit dem ‹object›-Tag in eine Web-Seite ein. Zeigen Sie eine Web-Seite mit einem Applet an, schickt der Web-Server das Applet an Ihren Browser. Der Browser besitzt ein Modul (Java Virtual Machine, kurz Java-VM), das den Programmcode des Applets ausführt. Ein Applet funktioniert auf allen Computern, die eine Java-VM bereitstellen. Java-Applets sorgen oft für aufwendige Animationen oder Sound, aber auch für sichere Homebanking-Lösungen wie beispielsweise bei der Bank 24. Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit: Es muss sichergestellt sein, dass nicht ein gemeiner Programmierer mit einer harmlosen Web-Seite unentdeckt Programme überträgt, die Passwörter stiehlt oder gar die Festplatte formatiert. Deshalb laufen Java-Applets in einer sogenannten Sandbox (wie auf dem Kinderspielplatz) unter Überwachung ab. Ein Java-Applet kann keine Dateien auf Ihrem PC kopieren oder Systemprogramme aufrufen. Das Konkurrenzprodukt ActiveX von Microsoft ist dagegen wesentlich gefährlicher. Joker Wenn Sie Teile eines Dateinamens nicht kennen, können Sie für die unbekannten Zeichen Platzhalter verwenden. Diese Platzhalter sind der Stern * (ersetzt den gesamten Rest des Namens oder der Endung) und das Fragezeichen ? (ersetzt nur ein Zeichen). Beispiel: Sie suchen eine Datei, von der Sie wissen, dass der Name mit "A" beginnt und Sie die Endung ".TXT" hat. Dann wählen Sie als Namen "A*.TXT". Joliet Joliet erweitert das CD-Dateisystem ISO 9660 und erlaubt Datei- und Verzeichnisnamen mit einer Länge von 64 Buchstaben. Verzeichnisnamen dürfen zudem mehrere Punkte enthalten JPG Das JPG-Dateiformat für Grafiken kommt im WWW dann zum Zug, wenn Sie Bilder mit vielen Farben stark komprimieren wollen. Denn die vielen Farben bleiben erhalten, JPG streicht aber Bilddetails, die das menschliche Auge nicht wahrnimmt. So entsteht eine verlustbehaftete Komprimierung. Je stärker Sie den JPG-Algorithmus komprimieren lassen, desto deutlicher ist die Bildverschlechterung im Ergebnis zu sehen. Jumper Ein Bauteil, das zwei Kontakte auf der Platine verbindet. So lassen sich Werte voreinstellen, die nicht einmal durch Ausschalten des Computers geändert werden können. Kaby Lake Dabei handelt es sich um die aktuelle (2017) Prozessorgeneration von Intel Kalibrierung Mit der Kalibrierung werden Fehler beim Einlesen eines Scans korrigiert. Jeder Scanner hat nämlich Stärken und Schwächen bei unterschiedlichen Farben. Kanalbündelung ist eine Eigenschaft der Software zum ISDN-Controller. Damit ist es mögliche, beide B-Kanäle einer ISDN Verbindung zusammenzuschalten, um die Datenübertragung zu erhöhen. Zusammen mit der Datenkomprimierung können dann Daten mit bis zu 250 KBit/sec übertragen werden. Allerdings sind die Kosten dafür auch doppelt so teuer, da zwei Kanäle berechnet werden. Kantenglättung Laserdrucker setzen einen Buchstaben aus einzelnen Punkten zusammen (s. dpi). Dabei kommt es zwischen den Punkten immer zu kleinen nichtbedruckten Stellen, die in der Vergrößerung als fransiger Rand erkennbar sind. Eine spezielle Programmierung setzt die Punkte nun so, dass diese Löcher durch einen zusätzlich gedruckten Punkt verschwinden. Dadurch entsteht ein harmonisches und an den Rändern glattes Schriftbild. Durch diesen Trick erhöht sich die horizontale Auflösung bis auf das Doppelte. Kartenadresse Um den Datenaustausch z.B. mit einem Scanner zu gewährleisten, muss er über eine Kartenadresse ansprechbar sein. Die mitgelieferte und im Rechner eingebaute Steckkarte überprüft ständig diese Adresse. Wird die Kartenadresse angesprochen, setzt die Steckkarte den Befehl in eine für den Scanner verständliche Form um. Bei jedem Zugriff auf die Adresse wird dann eine Aktion ausgeführt. Kbps Die Datenrate Kilobyte pro Sekunde bezeichnet die rate, mit der ein Song komprimiert wurde. Je höher die Datenrate, desto besser die Qualität Keep-alive Bei einer “Keep-alive”-Funktion erkennt der Router automatisch ob die Verbindung zum Internet evtl. getrennt wurde (z.B. bei einer Zwangtrennung durch den Provider) und baut diese dann wieder automatisch auf. Manchmal wird die Funktion auch “Auto-reconnect” (o.Ä.) genannt. Mit dieser Funktionseinstellung des Routers kann man also zeitlich unbegrenzt surfen Kernel Der Kernel ist der zentrale Teil des Betriebssystems, der beim Start in den Arbeitsspeicher geladen wird. Er organisiert die grundlegenden Rechenoperationen des Betriebssystems. Für Spezifische Operationen greift der Kernel auf Befehlsbibliotheken (DLL) zurück. Von dort lädt er ggf. erforderliche externe Prozessroutinen nach. Keylogger Das sit eine Software, die Tastatureingaben aufzeichnet. Oftist das ein Bestandteil eines Trojaners, der mittels dieser Aufzeichnungen Passwort-Eingaben ausspioniert und über eine Internetverbindung weiterleitet. KITT K ernsoftware für I ntelligente T erminals, die Bezeichnung für den neuen Grafikstandard von Btx. Dieser setzt darauf, dass der in Btx eingewählte Computer mitdenkt, also nur die Daten anfordert, die er noch nicht auf der Festplatte hat. Außerdem werden zur Gestaltung der Oberfläche einfach die Windows-Menüs genutzt, die Ihr Rechner ja sowieso unter Windows stets im Arbeitsspeicher hat. Der Effekt: Alles geht schneller - wenn sich die Firmen nicht dazu verführen lassen, noch mehr Daten unterzubringen Kommandointerpreter ...auch Befehlsprozessor genannt, ist die Datei, die beim Laden des Betriebssystems in den Arbeitsspeicher kopiert wird und die Betriebssystembefehle und Aufrufe von Anwendungsprogrammen ausführen kann. Bei OS/2 geschieht dies z.B. durch Aufruf eines DOS-Fensters, in dem dann automatisch noch MS-DOS geladen wird und so die volle Kompatibilität mit MS-DOS-Programmen herstellt. Kompatibilität Darunter versteht man das Zusammenpassen mehrerer Komponenten eines Computers: Es kann sich dabei um Bauteile (Festplatten, Grafikkarten, Monitore etc.) und Programme handeln. Falls die Kompatibilität nicht oder nicht vollständig gegeben ist, funktioniert das gesamte Computersystem nicht mehr sicher und es kann zu zahlreichen fatalen Fehlern kommen, obwohl die Einzelkomponenten allein völlig korrekt arbeiten. Die Fehlersuche kann in solchen Fällen sehr langwierig sein, zumal kein Hersteller seinem Produkt die "Schuld" geben wird. Von Produkten, die laut Herstellerangaben "98% kompatibel" sind, sollten Sie die Finger lassen - sie bringen nur Ärger. Kompression Komprimierung Das ist ein Verfahren, wie der Speicherplatz auf Diskette und Festplatte besser genutzt werden kann. Das Verfahren beruht darauf, dass es einfacher ist, zu sagen: ”Nun folgt 255mal der Buchstabe A" als die 255 ”A”s zu schreiben. Durch die heutigen sehr schnellen Rechner ist es möglich geworden, diesen Komprimierungsvorgang (man spricht auch von Packen) während des Speicherns und den Entkomprimierungsvorgang während des Ladens durchzuführen. Gepackt passen auf eine Festplatte bis zu 100 % mehr Daten wie unkomprimiert. Vorteil: mehr Daten auf gleichem Raum. Nachteil: Die Durchsuchung der Daten benötigt viel Zeit. So gestatten die meisten Kompressionsverfahren eine geringere Komprimierungsrate einzustellen, die dann aber weniger Rechenaufwand und damit Zeit benötigt. Bei einem 486er-DX2-Prozessor kann aber trotzdem getrost die maximale Kompression eingestellt werden. Konfiguration Um z.B. eine Soundkarte im Rechner in Betrieb zu nehmen, darf diese Karte mit keiner anderen im Computer kollidieren. Das betrifft z.B. die Adresse der Soundkarte. Liegen etwa zwei Karten auf der gleichen Adresse, würden bei einem Zugriff des Prozessors auf eine Karte beide angesprochen und es entstände ein fürchterliches Durcheinander. Ähnlich sieht es mit den Interrupts (Unterbrechungsanforderungen) und DMA-Kanälen aus. Diese regeln den Datenaustausch zwischen Soundkarte und der Zentraleinheit. Jede Schnittstelle besitzt eine bestimmte Adresse, unter der sie sich ansprechen lässt. Zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten über Interrupts und DMA-Kanäle nennt sich Konfiguration einer Schnittstelle. Gerade zwischen serieller und paralleler Schnittstelle, sowie einer Soundkarte und einem internen Faxmodem treten oft Konflikte auf, die durch Überschneidung von Adresse oder Interrupt verursacht werden. Konfigurationsdatei In diesen Dateien werden die wichtigsten Einstellungen unter Windows gespeichert: SYSTEM.INI und WIN.INI Konfigurationsfehler sind Doppelbelegungen bei Adressen, Interrupts und DMA. Belegen zwei Einsteckkarten nämlich dieselbe Adresse, gibt’s ein heilloses Durcheinander und der Rechner stürzt in der Regel ab oder die Karten funktionieren einfach nicht.. Defekte sind aber nicht zu erwarten. Konfigurationsmenü Erlaubt unter MS-DOS unterschiedliche Teile der Systemdateien (CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT) auszuwählen und auszuführen. So ist je nach Bedarf immer der maximale Speicher verfügbar (durch Weglassen unnötiger Treiber). Konfigurations-Programm Um wichtige Voreinstellungen (Konfiguration) für den Windows-Betrieb vornehmen zu können, ist ein spezielles Programm erforderlich. Dieses heißt Setup. Damit stellen Sie beispielsweise die Grafikkarte, Tastatur und Maus ein. Das Programm existiert in der DOS- und Windows-Version. Unter DOS wird es mit dem Befehl SETUP gestartet, unter Windows genügt ein Doppelklick auf das Setup-Symbol in der Hauptgruppe. Kontextmenü Unter Windows öffnet sich ein situationsbezogenes Auswahlmenü meist bei Druck auf die rechte Maustaste. Konvergenz Die drei Bildschirmstrahlen eines Farbmonitors sollten bei optimaler Einstellung die grünen, roten und blauen Punkte der Phosphor-Schicht der Mattscheibe perfekt treffen. Dann spricht man von optimaler Konvergenz. Sind bei feinen weißen oder lila Linien rote oder blaue Ränder zu sehen, hat der Monitor Konvergenzfehler. Mangelhafte Konvergenz führt zu Augenüberanstrengungen. Konvertieren Umwandlung von Formaten. Häufig werden z.B. Grafikformate vom bmp-Format in ein anderes (z.B. wmf-Format) konvertiert. Konvertierung Konvertierprogramme wandeln ein Grafikformat in ein anderes um, z.B. "Hijaak pro" (North American Software, 81477 München), "Freeze Frame" (International Software Partners, 85586 Poing) LAN Local Area Network ist ein lokales Netzwerk von Rechnern, die nicht weit voneinander aufgestellt sind z.B. im Gebäude einer Firma. In einem LAN stehen alle angeschlossenen Hosts (Rechner, Router, Netzwerkdrucker- und Festplatten) miteinander in Verbindung. Laser Laser ist ein Kunstwort und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von L ight A mplification by S timulated E mission of R adiation” zusammen. Frei übersetzt: Lichtverstärkung durch erzwungene Anregung von Strahlung. Ein Laser liefert einen stark gebündelten Lichtstrahl, mit dem z.B. die Oberfläche der einer CD im CD-ROM-Laufwerk abgetastet wird. Erlaubt verschleißfreies Lesen. Laufwerksbuchstaben Jedes Laufwerk wird mit einem Laufwerksbuchstaben gekennzeichnet und angesprochen. Buchstabe A und B sind für die Diskettenlaufwerke reserviert., C ist für die Festplatte zuständig. Mit dem Befehl A: wechseln Sie z.B. zum Diskettenlaufwerk. Enthält eine Festplatte mehrere Partitionen (siehe unten), verändert sich der Laufwerksbuchstabe eines angeschlossenen CD-ROM-Laufwerks. Besonders nachteilig ist das, wenn Sie erst nachträglich eine neue Partition einrichten LCD Liquid Crital Display - Flüssigkristallanzeige. Arbeitet mit polarisiertem Licht Lead in Damit wird der Vorspann beim Beschreiben einer CD bezeichnet. Er belegt etwa 9 MB Lead out Das Lead-Out markiert das Ende den Nachspann einer beschreibbaren CD oder einer Session. Das erste Lead-Out belegt etwa 13 MB, jedes weitere (für die Sessions) etwa 4 MB. Lesezugriff Ein Lesezugriff bezeichnet bei CD-ROM-Laufwerken das Laden von Daten (z.B. Bildern). Auch das Ausgeben des Verzeichnisinhaltes (mit DIR) ist ebenso wie das Starten von Programmen ein Lesezugriff. Leuchtschicht Die Leuchtschicht ist der Teil des Monitors, der für das Bild verantwortlich ist. Wird die Leuchtschicht von hochbeschleunigten Elektronen getroffen, die in der Bildröhre erzeugt wurden, leuchtet die getroffenen Stelle auf. Unterschiedliche Substanzen in der Leuchtschicht sorgen für unterschiedliche Farben. Lightscribe Diese Technik ermöglicht die Beschriftung des Rohlings durch den Laser. Dafür sind allerdings spezielle Rohlinge erforderlich. Link Ein Link oder auch Hyperlink verknüpft Internetseiten oder auch Dokumente. Klickt man auf einen solchen Link, wird die dazugehörige Seite oder das verknüpfte Dokument geladen. Linux ist ein für jeden im Internet kostenlos zugängliches Betriebssystem des finnischen Programmierers Linus Torvalds. Mittlerweile gibt es kostengünstige Komplettpakete mit Anleitungen von div. Firmen: z.B.: Suse Linux oder Red Linux Local Bus Jeder PC kann durch Steckkarten erweitert werden. Über diese laufen dann sämtliche Daten von und zu den Steckkarten. Moderne schnelle Rechner können Daten jedoch wesentlich schneller liefern und verarbeiten, als diese über die Steckplätze hin- und hergeschoben werden können. Daher hat die Industrie neue, schnellere Systeme für die Verbindung Rechner - Karten entwickelt. Eines dieser Systeme ist der Local Bus, der zum Standard in 486er Computern wurde. Besonders für die Karten, die viele Daten verarbeiten (Grafik und Festplatte) ist der Einsatz spezieller Local-Bus-Karten vorteilhaft. Ein weiteres System ist der PCI-Bus, der vor allem in Pentium-Computern benutzt wird. LOD Die Lift of Distance gibt an, bis zu welcher Höhe der Sensor funktionsfähig bleibt, wenn die Maus angehoben wird. Je geringer der Wert, desto besser. Login Der Vorgang des Einwählens in eine Mailbox: Abfrage des Namens , des Passwortes usw. Nach dem ersten Login haben Sie im noch nicht alle Rechte in der Mailbox, d.h. Sie können meist nur Nachrichten lesen. der Mailbox-Betreiber (Sysop) überprüft Ihre Angaben und gibt sie dann frei. Das Login umfasst den gesamten Vorgang vom Wählen der Telefonnummer über Passwort-Abfragen bis zum geschlossenen Verbindungsaufbau. LPT 1-2 Das ist der Name Ihrer Druckerschnittstelle. Die Abkürzung LPT beruht auf einem Relikt aus den Anfängen der Computerzeit. Damals wurden Drucker verwendet, die immer eine ganze Zeile auf einmal druckten und deshalb "Lineprinter" also "Zeilendrucker" genannt wurden. LPT ist aus diesem Namen abgeleitet. Die Zahl hinter dem Namen spezifiziert die Nummer der Druckerschnittstelle. Meistens haben Computer nur die beiden Anschlüsse LPT1 und LPT2. An dieser Schnittstelle können Sie übrigens auch andere Geräte, z.B. zur Datensicherung anschließen. LTE Die Mobilfunktechnik Long Term Evolution ist der Nachfolger von UMTS. Die Technik ermöglicht Datenraten von 100 MBit/sec und ist somit schneller als DLS. MAC Die einmaligen Adressen der Media Acess Controll (MAC-Adressen) sind fest im Netzwerkadapter eingetragen. Rechner mit einer solchen Adresse können eindeutig identifiziert werden und können daher bei WLAN-Netzwerken verwenden werden, um mehr Sicherheit zu erlangen. Magnetische Abschirmung Eine Besonderheit bei Boxen, die am Computer eingesetzt werden sollen, ist die dabei notwendige magnetische Abschirmung. Weil in Lautsprecherchassis relativ kräftige Magnete verwendet werden, kann, wenn sie in der Nähe des Monitors platziert sind, das Bild sichtbar beeinflusst werden. Das macht sich dann durch störende farbige Schlieren und Geometriefehler bemerkbar. Außerdem sind Magnete "Gift" für auf Disketten gespeicherte Daten. Die Hersteller von Computerlautsprechern begegnen diesem Problem, indem sie rund um die Magnete der Box Abschirmbleche anbringen und damit die magnetischen Einflüsse fast vollständig eliminieren. Magnetisches Feld Um es abzuschirmen, braucht der Monitor spezielle Metalle (sog. MU-Metalle), die das Feld abschwächen. Doch das ist nicht gerade billig, daher waren gerade zu Beginn die strahlungsarmen Monitore nur gegen einen happigen Aufpreis und nicht von jedem Hersteller erhältlich. Mailbox Eine Mailbox ist ein über die Telefonleitung erreichbarer "Briefkasten" , dessen Inhalt (Nachrichten oder Programme) elektronisch auf Ihren Computer übertragen wird. Makro Eine gespeicherte Folge von Tastenanschlägen, die sich wiederholt ausführen lassen, um Arbeitsschritte zu automatisieren. Meist können neben Tastendrücken auch Mausbewegungen, Mausklicks und Befehle sowie Funktionen ähnlich einer Programmiersprache verwendet werden. Das Makro ist eine automatisch ablaufende Befehlsfolge. Wenn Sie z.B. Texte stets auf die gleiche Weise formatieren wollen, könnte man das mit einem Makro erledigen. Wenn die Textverarbeitung keine eigenen Entscheidungen treffen muss, brauchen Sie nur die Makroaufzeichnung zu starten (WinWord: "Extras" - "Makro" - "Aufzeichnen"). Dann führen Sie den kompletten Arbeitsgang durch. Nach dem Beenden der Aufzeichnung ("Extras" - "Makro" - "Aufzeichnung beenden") können Sie es starten ("Extras" - "Makro" - "Ausführen"), und alle Eingaben werden wiederholt. Makrovirus In Office Dokumenten werden auch sogenannte Makros eingesetzt. Natürlich lassen sich auch solche Viren verbreiten, die als Makros arbeiten und sich unbemerkt mit dem Dokument verbreiten Malware Sammelbegriff für Viren, Trojaner, Backdoors oder Würmer Man-in-the-middle Dabei schaltet sich ein Angreifer in die Verbindung zwischen einen Rechner und der Bank und greift die die übermittelten Daten ab. Diese können vom Angreifer manipuliert werden Markieren Hier einige Beispiele, wie Sie einen Text mit der Maus markieren können: Zeile: Klick mit dem Mauszeiger links neben die Zeile. Wort: Doppelklick aufs Wort. Beliebiger Bereich (Teil eines Wortes, Absatzes usw.): Plazieren Sie den Mauszeiger am Beginn der Markierung und ziehen Sie die Maus mit gedrückter Maustaste bis zum Ende der Markierung. Maske auch Eingabemaske genannt, vergleichbar mit einem Formular. Die Maske erleichtert das Eingeben der Daten in eine Datenbank und stellt die Einheitlichkeit der Datensätze sicher. Je nach Programm können Sie die Eingabemaske mit Farben und Bildern gestalten. Master / Slave Werden an einer IDE-Schnittstelle 2 Festplatten betrieben, sind sie an einem Kabel parallel angeschlossen. Damit keine Datenkonflikte auftreten, müssen die Festplatten für den Rechner unterscheidbar sein. Mittels eines Jumpers lässt sich die jeweilige Festplatte entweder als Master oder Slave einstellen. Dabei ist die als Master gejumperte Platte immer Laufwerk C, während Slave als Laufwerk D fungiert, wenn das Masterlaufwerk nicht in Partitionen aufgeteilt ist. Ansonsten verschiebt sich der Laufwerksbuchstabe entsprechend. Maus Eingabegerät unter Windows. Mit Hilfe des Maus, die über eine spezielle Matte bewegt wird, steuert der Computer den Bildschirmzeiger über das Windows-Fenster. Per Tastendruck auf die Maus lösen Sie dann die entsprechende Funktion des Programms aus. Maustreiber ... sind Mini-Programme, die jede Bewegung der Maus auswerten und diese an den Computer übermitteln. Diese Programme heißen bei Microsoft z.B. "MOUSE.SYS" bzw. "MOUSE.COM" und werden bereits beim Start des Computers geladen. Dazu muss unter DOS in der AUTOEXEC.BAT (MOUSE.COM) oder CONFIG.SYS (MOUSE.SYS) ein entsprechender Eintrag vorhanden ist. Normalerweise ist jeder Maus eine Diskette mit passenden Treibern beigelegt, die Sie mit dem Installprogramm nur noch einrichten müssen. Unter Windows sind diese Treiber ohne jede Bedeutung, da es seine eigenen Programme zur Steuerung einer Maus benutzt. MBR Der Master Boot Record ist der erste Sektor einer Festplatte. Er belegt genau 512 Byte und besteht aus den Komponenten Bootlader (startet das Betriebssystem), der Partitionstabelle und einer Signatur MByte ist die Maßzahl für den Speicherplatz. Ein Byte besteht aus 8 Bit, die jeweils des Zustand 0 oder 1 annehmen können. Somit können Sie mit einem Byte maximal 256 (2 8 ) Zustände unterscheiden. 1024 Bytes sind 1 KByte, 1024 KByte sind 1 MByte. Rechenbeispiel: eine Schreibmaschinenseite mit etwa 4000 Zeichen belegt etwa 4000 Byte. Auf eine CD passen etwa 650 MByte. Sie können also auf eine CD mehr als 170 000 Schreib- maschinenseiten speichern. Media Controller Ein Media Controller oder auch Control Point steuert die Auswahl und Wiedergabe von Multimediadateien zwischen Media Server und Abspielgeräten (Media Renderer) im Heimnetz. Damit übernimmt der Media Controller die Funktion einer Fernsteuerung. Media Renderer Der Renderer gibt die auf dem Media Server bereitgestellten Inhalte über die Netzwerkverbindung wieder – ist also ein Abspielgerät. Typische Media Renderer sind Webradios, Blue-Ray-Player oder Smart-TVs Media Server Der Media Server (auch Medienserver) stellt Multimediadateien im Netzwerk bereit. Die meisten Netzwerkfestplatten sind mit einem Media Server ausgestattet. Jeder Windows- Rechner verfügt mit der Medienbibliothek über einen solchen Media-Server. Medienwiedergabe Die Medienwiedergabe finden Sie unter Windows in der Programmgruppe Zubehör. Mit ihr können Sie z.B.: Sounddateien, Videos oder Audio-CDs wiedergeben. Mehrwegebox Die Physik bedingt, dass jeder Lautsprecher nur einen bestimmten Bereich der hörbaren Frequenzen optimal wiedergibt. Nur Lautsprecher mit großflächigen, trichterförmigen Membranen sind in der Lage, tiefe Töne mit der notwendigen Intensität abzustrahlen. Für hohe Töne eignen sich dagegen Lautsprecher mit kleinen, nach außen gewölbten Membranen besser. Aus diesem Grunde bauen die Boxenhersteller oft unterschiedlich große Lautsprecherchassis ein, jedes für seinen Frequenzbereich. Bei Dreiweg-Boxen werden drei in ihren Abmessungen unterschiedliche Lautsprecher eingesetzt. Im PC-Bereich werden meist nur ein, maximal zwei unterschiedliche Lautsprecher verwendet. Eine sogenannte Frequenzweiche trennt die abzustrahlenden Töne in einzelne Bereiche auf. Diese werden dann auf die einzelnen Lautsprecher aufgeteilt. Jeder Einzellautsprecher bekommt somit nur den Frequenzbereich, für den er sich am besten eignet. Mit dieser Aufteilung ist eine gute Klangqualität wesentlich einfacher zu erzielen. Memmaker Dieses Zusatzprogramm tauchte erstmals in der MS-DOS-Version 6.0 auf. Es kümmert sich darum, dass der wertvolle DOS-Arbeitsspeicher gut genutzt wird, indem er Ihnen Vorschläge unterbreitet, welche Treiber, Hilfsprogramme usw. sich in normalerweise ungenutzte Bereiche verschieben lassen. Messenger Der Messenger ist ein Kommunikationsprogramm, der es ermöglicht, mit anderen Internetbenutzern online zu kommunizieren oder Daten auszutauschen. Das Programm meldet automatisch alle zuvor aufgenommenen Bekannten, wenn sie online sind. Dann kann eine Direktverbindung mit diesem Kontakt hergestellt werden. Meta-Tag Diese stehen immer im Kopfbereich eines HTML-Dokumentes und werden vom Browser nicht angezeigt. In Meta-Tags lassen sich z.B. Stichwörter und eine kurze Zusammenfassung des Seiteninhaltes speichern, die von Suchmaschinen gelesen und ausgwertet werden. MHL Der Mobile High Definition Link kennzeichnet eine kabelgebundene Schnittstelle für Mobilgeräte, mit der hochauflösende Audio- und Videodaten von einem Mobilgerät an einen Bildschirm übertragen werden können. MHL ist eine Alternative zum HDMI-Standard MHz Damit wird die Taktrate angegeben, mit welcher der Prozessor arbeitet. 1 MHz entspricht 1 Million Impulse pro Sekunde. Je höher diese Angabe, desto schneller arbeitet der Computer. MIDI ist die Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface. Es ist eine genormte Schnittstelle, über die Daten zwischen MIDI-fähigen Geräten ausgetauscht werden können. Der Ausgang einer Soundkarte kann als MIDI-Port definiert werden, so dass z.B. ein Keyboard als Eingabemedium zur Verfügung steht .Die eingespielten Noten werden in einem Musikprogramm festgehalten und können beliebig verändert und gespeichert werden. Der auf den Soundkarten vorhandene Synthesizer-Chip spielt die MIDI-Stücke mit der entsprechenden Instrumentierung. Ein wesentlicher Vorteil der MIDI-Dateien ist deren geringe Datengröße. MIDI-Dateien haben die Dateiendung *.MID. MIDI-Schnittstelle 15-polige Buchse auf der Soundkarte. Über diese Buchse lassen sich elektronische Instrumente, wie z.B. ein Keyboard direkt mit dem Computer verbinden. Der Rechner übernimmt dann über die MIDI-Schnittstelle die Kontrolle über das jeweilige Instrument. MIMO Multiple Input Multiple Output ist ein Verfahren für Wireless-LAN, das anstelle einer leistungsstarken einzelnen Antenne eine Gruppe von Antennen benutzt. Diese Gruppe wird als Antennen-Array bezeichnet. Das Array scannt gleichzeitig im Frequenzband, in diesem Fall das 2,4-GHz-ISM, die Umgebung nach physikalischen Hindernissen ab, ohne sich dabei zu stören. Beim Scannen werden über das Antennen-Array mehrere Funkwellen gezielt über verschiedene Wege in Richtung des Clients gesendet Mixer Der Mixer von Soundkarten dient dazu, Signale von verschiedenen Quellen miteinander zu verbinden, bzw. eine oder mehrere Signalquellen auszuschalten. Damit können Sie z.B. Musik vom CD-ROM-Laufwerk mit einer Mikrofonaufnahme verbinden und anschließend auf der Festplatte speichern. M-JPEG-Verfahren Beim Motion-JPeg-Verfahren wird jedes Einzelbild des Videos komprimiert. Dabei lässt sich der Kompressionsfaktor je nach gewünschter Datenmenge und Bildqualität einstellen. Je geringer der Kompressionsfaktor, desto höher ist die resultierende Bildqualität, aber auch der Speicherplatzbedarf des Videos. MMS Mit dem Multimedia Messaging System lassen sich neben Texten auch Töne, Bilder und Bildsequenzen über das Handy übertragen. Modem Ein Modem ermöglicht erst das "Telefonieren" mit dem Computer. Die digitalen Daten müssen in Signale übersetzt ( mo duliert) werden, die sich übers Telefonnetz übertragen lassen. Der Computer auf der Gegenseite versteht diese Pfeiftöne wiederum nicht, deshalb muss der Vorgang natürlich dann in umgekehrte Richtung laufen ( Dem odulation). Daraus hat man das Kunstwort "Modem " gebildet. Modems gibt es in zwei Ausführungen: - externe Modems : Sie sind in einem eigenen Gehäuse untergebracht und werden über eine serielle Schnittstelle (siehe Textkasten "COM-Port") - interne Modems : Dies sind Steckkarten, die in den PC eingebaut werden. Vorteil: Sie belegen keine Schnittstelle. MO-Disk ist eine magnetisch-optische Disk, die wieder beschreibbar ist Moire ist ein unerwünschtes gitterähnliches Muster, das entstehen kann, wenn zwei oder mehrere Raster aufeinander liegend gedruckt werden. So ein Muster entseht oft beim Scannen von gedruckten Vorlagen, kann aber mit fast jedem gängigen Bildbearbeitungsprogramm entfernt werden, in dem Weichzeichner und Schärfefilter eingesetzt werden.. Viele Scannerprogramme bieten bereits Hilfe beim Scanvorgang an. Money Mule Mit dem grob übersetzten Geldmaultier sind Personen gemeint, die für andere z. B. über Onlinebanking gestohlenes Geld transportieren. Diese Personen tragen das Risiko, erwischt zu werden, während der eigentliche Dieb im Hintergrund bleibt. Die Money Mules erhalten dafür meist einen Anteil. Morphen Mit dem Morph-Effekt können Sie zwei ähnliche Motive ineinander überblenden. Für eine solche Transformation wird auf dem Ausgangsbild der Bereich festgelegt, der verändert, also gemorpht werden soll. Das Programm blendet dann schrittweise das gewünschte Endbild in diesen Bereich ein. Sehr beliebt ist das Morphen mit Hilfe von Computern und digitalen Schrittsystemen Mount Rainier Der Mount Rainier Standard funktioniert ähnlich dem bisher eingesetzten Packet-Writing mit Programmen wie Direct CD. Es entfällt jedoch die bislang erforderliche Formatierung von 30-60 Minuten pro CD. Außerdem werden die Daten in 2 KByte Blöcken statt wie bisher n 64 KByte Blöcken geschrieben. Daten können daher sofort und platzsparend per Drag- and Drop im Explorer auf das CD-RW Laufwerk verschoben werden. MP 4 MP4 ist ein Container für MPEG-4 Inhalte und basiert auf dem Quicktime-Format von Apple MP3 MPEG Layer 3 ist ein Verfahren, um Musik extrem platzsparend zu speichern. Statt wie bisher 40 MB auf der CD ROM zu belegen, begnügt sich ein mit diesem Verfahren gespeicherter Song mit 3.6 MB MP3pro Das ist eine Weiterentwicklung von MP3. Die Musik ist noch stärker komprimiert. Die Qualität kann mit MP3 verglichen werden. MPEG Wenn Videos auf dem PC ruckfrei wiedergegeben werden sollen, müssen mindestens 25 Bilder pro Sekunde angezeigt werden. Bei hohen Auflösungen und vielen Farben ergibt dies eine riesige Datenmenge, die innerhalb des Computers zu verarbeiten ist. Um diese Menge zu verringern, benutzt man Datenreduktionsverfahren. Ein solches ist MPEG. Damit lässt sich der Datenaufwand etwa auf ein Zehntel verringern, wodurch Videodateien wesentlich schneller in den Rechner und zur Grafikkarte transportiert werden können. MPEG Verfahren MPEG steht für Motion Pictures Experts Group (auf deutsch etwa: Expertengruppe für Bewegtbilder). MPEG-Videos bieten eine weit höhere Qualität als AVI-Videos, lassen sich aber nur mit speziellen MPEG-Karten abspielen, Kostenpunkt ab ca. 500 Mark. Durch die sehr ausgefeilte MPEG-Kompression passen bis zu 60 Minuten Film auf eine CD- ROM. Spielfilme mit üblicher Länge (90/120 Minuten) benötigen deshalb zwei CD-ROMs. Sie erkennen MPEG-Videos meist am ".MPG" im Dateinamen. MPEG-Kompression Bei digitalem Video fallen enorme Informationsmengen an. Ohne Maßnahmen zur Datenreduktion füllt ein 90-Minuten-Spielfilm über 120 GByte (1 GByte = 1000 MByte, 120 GByte sind ca. 200 volle CDs) - für heutige CD-ROM-Laufwerke unmöglich. Um der Datenflut Herr zu werden, speichert MPEG nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderungen von Bild zu Bild. Dadurch ergibt sich eine Reduktion auf nur etwa 0,7 Prozent der ursprünglichen Datenmenge. MPEG-Videos bieten eine weit höhere Qualität als AVI-Videos, lassen sich aber nur mit speziellen MPEG-Karten abspielen. Durch ausgefeilte Verfahren der Datenkompression passen bis zu 60 min Film auf eine CD-ROM. Spielfilme mit üblichen Längen benötigen deshalb 2 CD-ROMs. Sie erkennen MPEG-Videos an der Dateiendung "MPG". MPR-II Die älteste Strahlennorm. Wurde durch TCO92 und TCO95 abgelöst MSCDEX.EXE Das Programm MSCDEX sorgt dafür, dass der PC weiß, dass ein CD-ROM-Laufwerk vorhanden ist. Das Programm wird bei der Installation des CD-ROM-Laufwerks eingerichtet und sorgt für die Datenübertragung vom Laufwerk zum Computer. MSD M icro s oft D iagnostics = MSD ist ein Programm, das die Hard- und Softwarekomponenten in Ihrem Rechner checken kann. Mit seiner Hilfe lassen sich die einzelnen Interrupts überprüfen und die wichtigsten Adressen des Betriebssystems herausfinden. Ab der DOS-Version 6.0 ist der MSD im DOS enthalten. In Windows 3.1 ist der MSD ebenfalls enthalten. MSDOS.SYS Dies ist eine der beiden Dateien, in denen das Betriebssystem MS-DOS abgelegt ist (die andere heißt IO.SYS). Beide werden nach Start des PC geladen. Mit dem normalen DIR-Befehl sind diese Dateien nicht sichtbar MTBF Der Wert Mean Time Between Failures (mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen) gibt die voraussichtliche Laufzeit zwischen zwei Systemausfällen während des Betriebes an. MTU Das Maximum Transfer Unit steht für die vom Betriebssystem beim Verbindungsaufbau mit der Gegenstelle vereinbarte maximale Größe eines Datenpakets MUD Multi-User-Dungeon: Rollenspiel, bei dem beliebig viele Spieler in einer Phantasiewelt zu überleben versuchen. Monster, Irrgänge, Magie gehören zur "Standardausstattung". Alles läuft im Textmodus ab, denn die eigentliche Faszination geht von der Zusammenarbeit mit anderen Spielern aus. MUDs wurden zuerst an den Universitäten eingerichtet und übers Internet gespielt, sind inzwischen aber auch auf privaten Mailboxen verbreitet. Multicore Während ein „normaler“ Prozessor nur einen Prozessorkern besitzt, enthält ein Multicore-Prozessor mehrere solcher Kerne, die in der Lage sind, verschiedene Aufgaben gleichzeitig auszuführen. Das setzt allerdings voraus, dass das jeweilige Programm darauf abgestimmt ist. Ein Quad-Core Prozessor enthält beispielsweise 4 Kerne. Multisession In der Regel werden CDs nur in einer Session, d.h. in einem Durchgang beschrieben. Das muss aber nicht so sein. Ein Hersteller kann eine CD auch mehrmals mit Daten bespielen, die hintereinander auf der CD-ROM liegen (z.B. die Bilder einer Photo-CD). Solche CD-ROMs können dann aber nur die Laufwerke lesen, die wirklich multsessionsfähig sind. Alle anderen Laufwerke zeigen nur die erste Session der CD-ROM an. Danach gespeicherte Daten und Programme bleiben verborgen. Gegenwärtig hat dieses Verfahren nur Bedeutung bei der Produktion von Photo-CDs. Multitasking Multitasking erlaubt das gleichzeitige Ablaufen mehrere Programme. Sie können bei einem Multitasking-System z.B. mit einer Textverarbeitung einen Brief schreiben, gleichzeitig mit dem CD-Spieler-Programm Musik von der CD-ROM hören und außerdem eine Diskette formatieren. Multithreading Die englische Übersetzung für einen Thread ist Faden. Die Informatik bezeichnet zusammenhängende und aufeinander aufbauende Berechnungen als Threads, da sie wie ein Faden agbespult und verarbeitet werden. Multithreads sind Programme, die größere und umfangreichere Berechnungen durchführen und sich mehrere Threads teilen. Multithreading Normalerweise werden Programm sequenziell abgearbeitet. Der Begriff Multithreading (auch Nebenläufigkeit, Mehrsträngigkeit oder Mehrfädigkeit genannt) bezeichnet das gleichzeitige Abarbeiten mehrerer Threads (Ausführungsstränge) innerhalb eines einzelnen Prozesses oder eines Tasks (ein Anwendungsprogramm). Das Programm ist also in mehrere Programmschritte aufgeteilt, so dass jeder Teil von einem einem Prozessorkern gleichzeitig abgearbeitet werden kann. MXX MXX ist ein Kürzel der Firma INTEL, das für Multimedia Extension steht. Ein MXX-Prozessor verfügt über 57 neue Befehlssätze, so dass viele Befehle in einem Rutsch abgearbeitet werden können. Außerdem ist ein MXX-Prozessor mit einem größeren 2nd Level Cache ausgerüstet, der Ausführungen ebenfalls beschleunigt. MySQL Bei MySQL handelt es sich um ein populäres freies und damit kostenloses Datenbanksystem, mit der sich von der Adressensammlung bis zu Kundendaten alles verwalten lässt. Die Sprache, um Informationen aus der Datenbank abzufragen oder neue Datensätze hinzuzufügen, heißt SQL, Structured Query Language. Viele Provider bieten Zugriff zu einer MySQL-Datenbank an. Als Bindeglied zwischen MySQL und Webseiten kommt meist die Skriptsprache PHP zum Einsatz. Für den Zugriff auf die Datenbank ist das Programm PHP My Admin sehr populär.
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