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Lexikon
. E - H Echtfarbdarstellung Je höher die Anzahl der darstellbaren Farben, desto naturgetreuer ist das Monitorbild. Wichtig ist das, wenn Sie am Computer Fotos bearbeiten oder Videos ansehen möchten. Die Echtfarbdarstellung, auch Truecolor-Modus genannt, ermöglicht die Anzeige von rund 16,7 Millionen Farben und eignet sich wegen der realistischen Farbwiedergabe optimal für Photo- oder Video-Anwendungen . PCgo!-Tip : Wenn Sie nicht nur selten Bilder/Videos bearbeiten, sollten Sie den Echtfarbmodus nicht benutzen, da dieser den Computer spürbar langsamer macht ECP / EPP Protokolle sind Protokolle für die parallele Schnittstelle. Sie ermöglichen zum einem die Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit sowie das Betreiben vom mehreren Geräten an der seriellen Schnittstelle (z.B. Scanner und Drucker). EDGE Das Enhanced Data Rates for GSM erlaubt Downloadraten von bis zu 220 KBit/s und wird daher manchmal als GPRS-Turbo bezeichnet. EDIT Das Programm EDIT ist ein einfaches Textverarbeitungsprogramm unter DOS. Um es zu nutzen, brauchen Sie MS-DOS mindestens ab Version 5.0, da es in früheren Versionen noch nicht enthalten ist. Editor Der Editor ist ein Zusatzprogramm für Windows, mit dem Sie Dateien aller Art verändern können. Vor allem für Initialisierungs-Dateien (Endung .INI) ist er ein praktisches Werkzeug. Den Editor finden Sie in der Gruppe "Zubehör" des Programmmanagers. EFS Die Encrypting File System-Verschlüsselung wird auf den Betriebssystemen Windows 7 Pro und Ultimate eingesetzt. Diese muss in der Registry aktiviert werden. Eingabemaske Mit einer Eingabemaske legen Sie die Struktur der Dokumente einer Datei fest. In der Eingabemaske werden z.B. Feldnamen und Schriftart einmalig definiert. Wird jedes Dokument mit einer Eingabemaske aufgebaut, ist die Einheitlichkeit der Datei sichergestellt. Eingangsspannung Die elektrische Eingangsspannung, die ein Monitor benötigt, um einen Bildpunkt mit der maximalen Helligkeit anzuzeigen, kann manchmal mit einem Schalter eingestellt werden. Bei falscher Einstellung, also 0,7 Volt statt 1 Volt werden auch graue Punkte mit maximaler Helligkeit, also weiß dargestellt. Das Bild hat dann insgesamt einen geringeren Kontrast. E-Mail E-Mail steht für "Elektronische Post". Es handelt sich dabei um Nachrichten, Briefe etc., die via Computer ihren Adressaten erreichen. Dabei müssen die Rechner nicht unbedingt direkt miteinander verbunden sein - also in einem gemeinsamen lokalen Netz stehen-, sie können auch weltweit per Datenfernübertragung E-Mail verbreiten. Zahlreiche Mailboxen, Internet und CompuServe bieten diesen Service ihren Kunden an, wobei durch weltweit eindeutige Adressen immer der richtige Adressat gefunden wird. E-Mail Client Das ist ein Programm, mit dem man E-Mails schreiben, versenden und empfangen kann. Dazu nimmt der Client auf Befehl Kontakt zum E-Mail Konto auf und lädt ggf. dort eingegangene Post herunter, so dass man sie nach dem Download bequem offline lesen kann. Ausgehende Post werden an den Postausgangsserver (SMTP) des E-Mail Kontos weitergereicht. Dieser schickt die Mails an den Posteingangsserver des Empfängers. Dort verbleibt die versandte E-Mail wiederum so lange, bis der Empfänger sie von seinem Konto abholt. Das MS-Programm Outlook ist zum Beispiel ein solcher E-Mail Client. E-Mail Konto Ein E-Mail Konto ist der Speicherplatz im Internet, den der Provider für ein- und ausgehende E-Mails bereit gestellt hat. Eingehende Mails werden dort bis zum Abruf zwischengelagert. Einige Konten kann man so einstellen, das die abgerufenen Mails als Kopie einige Zeit lagern. EMS Die Enhanced Messaging Service sind eine Weiterentwicklung des SMS-Formats. Damit kann der Benutzer Bildschirmsymbole, Smileys und Töne einem Text hinzufügen EMS-Speicher Damit DOS-Programme mehr Speicher als nur den 640 KByte großen DOS-Speicherbereich nutzen können, wurden komplizierte Verfahren entwickelt, um diesen Programmen den Erweiterungsspeicher zugänglich zu machen. Eines dieser Verfahren ist das EMS-Verfahren. Der dadurch zur Verfügung gestellte Speicher heißt dementsprechend EMS-Speicher. Um EMS zu verwenden, muss in der DOS-Konfigurationsdatei "CONFIG.SYS” nach dem Treiber "HIMEM.SYS" das Verwaltungsprogramm "EMM386.EXE" aufgerufen werden. Emulieren Via Programm werden Funktionen der Hardware übernommen. Das bedeutet, dass dieses Programm Teile der Hardware ersetzt. Nachteil: diese Funktion ist nun bedeutend langsamer. Z.B. wird einem Unix-Programm vorgegaukelt, das es unter UNIX läuft, obwohl es auf einem Windows-Betriebssystem eingesetzt wird. Encoder Ein Encoder wandelt Musikdateien in ein komprimiertes Format um, z.B. von WAV in MP3 Endung Der Computer speichert seine Daten unter einem Namen, der bis zu elf Zeichen lang sein darf. Dieser Name besteht aus dem Dateinamen selbst und, durch einen Punkt getrennt, einem Zusatz von bis zu drei Zeichen. Anhand dieser drei Zeichen, die Experten häufig auch "Extension" nennen, erkennen Sie in der Regel, um was für eine Art Daten es sich handelt. So bedeuten die Dateiendung "EXE" oder "BAT", dass es ausführbare Dateien sind, "DOC" oder "TXT in WinWord kennzeichnen Textdateien. Die im Text genannten Dateiendungen "BMP", "WMF" etc. sind Kennzeichen für bestimmte Grafikdateien. Enhanced-IDE Enhanced Integrated Device Equipment ist eine Erweiterung der DIE-Schnittstelle und erlaubt eine Festplattenadressierung von mehr als 504 MB sowie den Anschluss von 4 Laufwerken Entfragmentieren Darunter versteht man eine Neuanordnung der Dateien eines Laufwerks. Normalerweise speichert der Computer die komplette Datei hintereinander, solange genügend großer freier Plattenbereich zur Verfügung steht. Wenn Sie nun eine Datei löschen, verbleiben dort Lücken auf der Festplatte. Diese werden mit neu zu speichernden Programmen oder Daten aufgefüllt. Wiederholt sich nun dieser Vorgang öfter, werden die neuen Dateien immer mehr zerstückelt. Diesen Zustand nennt man fragmentiert. Nachteil: Um diese Daten zu lesen, muss der Lesekopf der Platte viele zeitaufwendige Bewegungen machen. Die Neuanordnung der Daten verbessert die Geschwindigkeit des Lesevorgangs enorm. Entmagnetisierung So schwach das Erdmagnetfeld auch ist, bei großen Monitoren kann bereits eine leichte Drehung des Bildschirms die Bildröhre aufmagnetisieren. Diese Magnetisierung äußert sich in Farbfehlern besonders am Bildschirmrand. Damit die Fehler wieder verschwinden, muss die Bildröhre entmagnetisiert werden. Große Monitore, meist ab 17 Zoll, besitzen zu diesem Zweck auch die sogenannte ”Degauß-Taste”. Durch Druck auf diese Taste starten Sie, auch während des laufenden Betriebs, die Entmagnetisierung der Röhre. EPG Der Electronic Programm Guide ist eine elektronische Fernsehzeitschrift für TV-Programme EPP Enhanced Parallel Port ist ein verbesserter paralleler Anschluss, der außer Daten senden auch gleichzeitig welche empfangen kann. Ein Drucker kann so etwa mitteilen, ob der Toner alle ist. ERU Das Emergency Recovery Utility ist ein Hilfsprogramm, das die wichtigsten Systemdateien automatisch kopiert und von einer Diskette aus den abgespeicherten Stand bei Bedarf nach Absturz wiederherstellt. erweiterter Modus Windows kann in mehreren Betriebsarten arbeiten. Dabei stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Im "Standardmodus" beispielsweise ist der gleichzeitige Lauf mehrerer Programme nicht möglich. Wenn Sie ein zweites Programm starten, wird das erste gestoppt. Dies ist im "erweitertem Modus" nicht der Fall, hier laufen alle Programme weiter. Allerdings braucht es dazu mehr Speicherplatz und das Ganze funktioniert nur mit einem Prozessor vom 80386 an aufwärts. Erweiterungskarten Erweiterungskarten sind Steckkarten, die in die Slots eines Computers eingesteckt werden. Dies können z.B.: Soundkarten sein. In modernen PCs gibt es drei Steckkartenarten: ISA-, VL-Bus- und PCI-Karten. Wichtig: Beim Kauf einer Erweiterungskarte müssen Sie angeben, für welche Slots sie sein soll. ESA Der Enthusiast System Architecture-Standard erlaubt es, dass PC-Komponenten Daten über Temperatur, Thermik oder Spannung untereinander austauschen. Dank ESA knann der PC jetzt flexibel reagieren, fass z.B. die Temperatur im Gehäuse unerwartet ansteigt. ESA wurde von nVidia als offener Standard entwickelt. eSATA External Serial ATA bezeichnet eine Anschlussart, mit der sich Serial-ATA Festplatten auch außerhalb eines PC einsetzen lassen. Der Standard erreicht die 6-fache Geschwindigkeit eines USB 2.0-Anschlusses, benötigt aber eienen separaten Stromanschluß. Auf aktuelle (Stand 2007) Mainboards ist die Schnittstelle bereits vorhanden, ansonsten sollte sie nachgerüstet werden können. Ethernet ist ein Netzwerkprotokoll. Es gibt zwei gängige Varianten: 10Base2, das 10Mbit (etwa 300 bis 500 Kbyte pro Sekunde) schnell ist und mit Koaxkabel über BNC-Stecker aufgebaut wird. 10BaseT ist ebenfalls 10Mbit schnell, wird aber über ein anderes Kabel (zwei verdrillte Leitungen, RJ45 Stecker) aufgebaut.. Das schnellste Ethernet ist 100BaseT, das 10mal schneller ist als die 10Base-Variante Expansionsspeicher Beim Entwurf des ersten PCs dachte noch niemand daran, dass es einmal Computer mit mehr als 1024 KByte Speicher geben könnte. Das eine Megabyte erschien als völlig ausreichend - die Entwickler reservierten sogar noch 384 KByte für interne Zwecke. Blieben also 640 KByte Hauptspeicher. Inzwischen packten die Techniker etliche Megabyte Hauptspeicher drauf, so dass stattliche PCs schon 16 MByte zur Verfügung stellen. Um zu konventionellen DOS-Programmen kompatibel zu bleiben, wurde eine extra Speicherverwaltung nötig: Die Programme ”HIMEM.SYS" und "EMM386.EXE" waren geboren. Sie stehen zu Beginn der Konfigurationsdatei "CONFIG.SYS" und bringen bei jedem Systemstart den Speicher unter ihre Kontrolle. Der zusätzliche Speicher steht dann allen Windows-Anwendungen zur Verfügung. Exploit Bezeichnet Programmierfehler, die sich ausnutzen lassen, um fehlerhafte Programme auf nicht vorgesehene Weise zu nutzen. So kann ein Angreifer eine solche Schwachstelle in einem Programm ausnutzen, um z.B. heimlich ein eigenes Programm auf Ihren Rechner zu schleusen. Spywarekiller wie Ad-Aware oder andere Programme erkennen und beseitigen ggf. einen solchen Fehler. Explorer Der Explorer des Betriebssystems Windows 95 ist in etwa vergleichbar mit dem Dateimanager von Windows 3.11. Hier können Dateien oder Ordner u.a. neu angelegt, gelöscht, verschoben, kopiert oder gestartet werden. externe Taktfrequenz ist der Takt, also quasi die Geschwindigkeit, mit der ein Prozessor mit seiner Umgebung kommuniziert, also dem Arbeitsspeicher, dem externen Cache und den Erweiterungskarten. Bei 486er Prozessoren liegt die externe Taktfrequenz üblicherweise im Bereich von 33 bis 40 MHz, also 33-40 Millionen Takte pro Sekunde. Externer Cache Der Nachteil des internen Prozessor-Caches ist, dass er mit nur 8 KByte Fassungsvermögen relativ klein ist. Viel zu oft werden, besonders bei umfangreichen Programmen, vorhandene Daten durch neue Lesevorgänge verdrängt, obwohl sie später wieder benötigt werden. Die meisten PCs haben deshalb noch einen zweiten Cache-Speicher, den externen Cache (auch Second-Level-Cache genannt). Meist ist dieser 256 KByte groß, fasst also gegenüber dem internen Prozessor-Cache die 32fache Datenmenge. Dafür ist er aber auch nicht ganz so schnell.: Er kommt nur auf den halben Datensatz des internen Prozessor-Caches, ist damit aber immer noch ungefähr doppelt so schnell wie der Hauptspeicher. FAQ bedeutet Frequently Asked Questions also regelmäßig gestellte Fragen. Häufig werden solche FAQs in Programmhilfen oder Support-Seiten angeboten, um regelmäßig gestellte Fragen nicht erneut zu stellen Farbsäume Die Qualität eines Monitors hängt nicht nur von seinen technischen Daten ab, auch auf die Bildqualität muss geachtet werden. Ein Hinweis, wie gut ein Monitor ist, bekommen Sie, wenn Sie die Bildränder auf Farbsäume überprüfen. Suchen Sie sich dazu z.B. ein Testprogramm (eventuell ein WiSi-Test), das ein Gittermuster auf den Bildschirm bringt. Dann müssen sowohl die Linien in der Mitte des Bildschirms als auch die äußersten Linien rein weiß sein. Vor allem in den Ecken des Monitors kann es passieren, dass die Linie einen Farbsaum bekommt (meist rötlich oder grünlich). Farbstich Normalerweise sollte z.B. ein Windowsbildschirm (vor allem die weiße Fläche) rein weiß sein. Halten Sie ein weißes Blatt Papier an den Bildschirm. Jetzt ist es sehr auffällig, wenn das Bild z.B. einen Stich ins Rötliche hat. Mit einem Regler zum Farbabgleich können Sie das eventuell beheben. Farbtiefe Diese gibt an, wie viel Farben darstellbar sind. 8 Bit Farbtiefe bedeuten 256 Farben, 16 Bit 65536 Farben (HiColour) und 24 Bit 16,7 Millionen Farben (TrueColour) Fast Ethernet Das Protokoll rgelet den Netzwerkverkehr auf Netzwerkkabeln. Eine solche Verbindung erlaubt Datenverkehr von 100 MBit/sec. Sind mehrere User angeschlossen, sinkt die Übertragungsrate pro Teilnehmer. Fastopen Wird dieser Befehl für eine Festplatte aktiviert, speichert DOS für jede Datei, die benutzt wird, den Verzeichnispfad in einem eigenen Speicherbereich. Benötigt ein Programm diese Datei erneut, sucht DOS sie nicht mühsam und zeitaufwendig im Verzeichnis der Festplatte, sondern weiß bereits aus diesem zwischengespeicherten Verzeichnispfad, wo sie auf der Festplatte steht. Dies spart einiges an Zeit. Die Pfade selten benötigter Dateien werden, falls es in diesem Zwischenspeicher knapp wird, wieder entfernt. Fastopen arbeitet nicht mit Disketten. Fastpath Mit Fastpath wird bei DSL ein Verfahren zum Übertragen von Daten via DSL ausgeschaltet nämlich das Interleaving, das der Korrektur von Störungen dient. Diese Störungen treten vermehrt auf, je weiter der Surfer von einem Vermittlungsknoten entfernt ist. Fastpath empfiehlt sich daher nur nach vorheriger Info beim zuständigen Provider. Es wird fast ausschließlich von Online-Gamern genutzt, die das Letzte aus ihrer Verbindung heraus holen wollen. FAT File Allocation Table. Tabelle, die den Inhalt der Festplatte verwaltet. Die bisher 16 Bit FAT konnte 65.536 (2 16 ) Blöcke verwalten. Sie wurde durch die neue FAT32 abgelöst. Mit diesem Dateizuordnungssystem lassen sich auch Festplattenpartitionen mit mehr als 2 GB verwalten. Gleichzeitig sind die Cluster deutlich kleiner als bei FAT 16. Das spart erheblichen Platz auf der Festplatte. FAT 32 wird ab Win95b eingesetzt. Bei Windows XP wird wahlweise das modernste NTFS eingesetzt FDISK DOS-Programm zum Einrichten, Aufteilen und Löschen von Partitionen einer Festplatte. Fehlerkorrektur Wenn CDs Kratzer, Fettflecken oder sonstige Beschädigungen haben, versucht das Laufwerk beim Lesen, beschädigte Dateien zu rekonstruieren Fensterliste Die Fensterliste zeigt alle gestarteten Programme und geöffneten Fenster an. Sie wird durch gleichzeitiges Drücken der beiden Maustasten auf die Arbeitsoberfläche geöffnet. FIF FIF, das " F ile I nterchange F ormat", ist ein Speicherformat für Telesoftware. Es ist effektiver als das Standardformat "3 in 4", das jeder Btx-Decoder beherrscht. FIF ist allerdings nur in neueren Btx-Programmen (z.B. der Firmen Drews 1&1, Gebacom und Amaris) integriert. FIFO Serielle Schnittstellenbausteine vom Typ 16550 haben einen eingebauten Puffer, um ankommende Daten zwischenzuspeichern, wenn das Betriebssystem gerade beschäftigt ist und deshalb keine Daten entgegennehmen kann. Bei Verwendung eines schnellen Modems tritt dieser Fall oft beim Empfang von Dateien auf, besonders unter Windows. Der Datenpuffer arbeitet nach dem Prinzip " F irst I n, F irst O ut", das erste empfangene Byte wird also auch als erster weitergeleitet, wenn das System wieder aufnahmebereit ist. Filesharing Software zum Datentausch. Mit Hilfe von Filesharing Programmen wie Emule oder Kazaa können Dateien jeder Art im Internet über Tauschbörsen angeboten und heruntergeladen werden. Meist sind das illegale Kopien von Musikaufnahmen oder Filme. File-Transfer Dateiübertragung von einem Rechner zu einem anderen Filter Bildbearbeitungsfilter sind mit Filtern bzw. Speziallinsen aus der Fototechnik vergleichbar. Häufige Filter sind "Schärfen", "Weichzeichnen" und Effektfilter wie "Mosaik" und "Relief". Firewall Eine Firewall (wörtlich Brandmauer) soll Eindringlinge aus dem Internet fernhalten. Firewalls arbeiten mit Filtern und/oder nach dem Sandbox-Prinzip (abgeschotteter Raum). Meist handelt es sich um Software-Firewalls. In Routern arbeitet meist eine Hardwarefirewall, die effektiver schützt, da sie nicht direkt mit dem PC verbunden ist. Die Windowseigene Software-Firewall bietet lediglich einen Schutz nach außen. Viele Softwarefirewalls schlagen aber auch Alarm, wenn ein Programm versucht, eine Verbindung aufzubauen. Firewire Superschnelle Schnittstelle am PC für Drucker, Scanner, Maus oder sonstige externe Geräte wie Camcorder. Die Übertragungsrate beträgt 400 Megabit (50BM) pro Sekunde. Damit ist er erheblich schneller als SCSI (160 Megabit/sec) oder USB (12 Megabit/sec). Serielle oder parallele Schnittstellen dürften allesamt von USB oder Firewire mittelfristig abgelöst werden. Firmware Als Firmware wird das Programm bezeichnet, das im Chip des jeweiligen Gerätes vorhanden ist. Die Software braucht man für die Steuerung des Gerätes. Ursprünglich befand sich das Programm im ROM einer Komponente. Ein Update konnte daher nur durch Austausch des Chips vorgenommen werden.. Moderne Geräte verfügen heute über ein EPROM, das überschrieben werden kann. First-Level-Cache Der First-Level-Cache befindet sich auf dem Chip des Prozessors. Es handelt sich dabei um einen sehr schnellen Zwischenspeicher. Die Größe des Caches ist vom Prozessortyp abhängig. Der 486 DX hat acht KByte Cache, während der 486 DX4-100 von Intel 16 KByte hat. Die AMD-Variante AMD 486 DX4-100 besitzt lediglich 8 KByte und hat dementsprechend 10 Prozent weniger Leistung als der Prozessor von Intel. Flash Mit diesem Programm von Macromedia Flash lassen sich aufwendige Animationen bis hin zu ausgefeilten interaktiven Spielen erstellen, die mittels Flash-Plugins auf der Webseite gespeilt werden können. Flash Speicher Das sind digitale Speicherchips, die Daten dauerhaft ohne Stromversorgung speichern können. Sie werden häufig in MP3-Playern oder USB-Sticks eingesetzt. Flatrate ist eine Pauschalgebühr für Internet-Zugang ohne Zeitlimit FLOP Die Floating Point Operations per Second bezeichnen die Fließkommaberechnungen pro Sekunde. Dies ist eine Einheit, mit der die Rechenleistung eines Computer oder einer CPU angegeben werden Format Darunter fasst man zahlreiche Merkmale von Textteilen, einzelne Zeichen und Grafiken in einem Textverarbeitungsprogramm zusammen. So bilden für einen Text Eigenschaften wie "Schriftart", "Schriftgröße", "Zeilenbreite", "Zeilenabstand" oder die "Seitengröße" das Textformat. Bei einer Grafik hingegen versteht man unter demselben Begriff "Anzahl der Farben", "Umfließung", "Position" und "Auflösung" usw. Allgemein gilt, dass das Format die optischen Eigenschaften der jeweiligen Daten festlegt, wobei nicht immer die Bildschirmanzeige gemeint ist, sondern nur die Druckausgabe. Die Formatanweisungen werden mit dem Dokument gespeichert. Formatierung Um eine Festplatte oder Diskette benutzen zu können, müssen auf dieser erst einmal einige Grundinformationen geschrieben werden. So werden beispielsweise alle Spuren, das Inhaltsverzeichnis (Directory)und der Belegungsplan (FAT, File, Allocation Table) angelegt. Da dies normalerweise nur bei neuen Datenträgern angewandt wird, sind alle Daten, das Inhaltsverzeichnis und der Belegungsplan leer, alle Daten also gelöscht. Diesen Vorgang nennt man Formatierung. Formatvorlage In Formatvorlagen werden Zeichen- und Absatzformatierungen gespeichert, die bei Bedarf aktiviert werden können (z.B. zum schnellen Formatieren von Textabschnitten in einem bestimmten Stil). Um einem Textabschnitt eine bestimmte Formatvorlage zuzuweisen, muss der Text markiert werden und in der Formatleiste die entsprechende Vorlage gewählt werden. man vordefinierte oder auch selbsterstellte Formatvorlagen verwenden. FPU Die Fließkommaeinheit (Floating Point Unit) auch als Coprozessor bekannt, entlastet den eigentlichen Prozessor bei mathematischen Berechnungen. Beim Pentium und beim 486 DX wurde sie mit auf dem Chip integriert. Frame Frames sind Rahmen, die eine Internetseite in mehrere Bereiche aufteilt. Fast jeder Browser kann damit arbeiten. Meist ist einer der Rahmen die Navigationsleiste. Framerate Die Framerate gibt an, wie viele Bilder eines Videos in einer Sekunde gezeigt werden können. Der PAL-Standard erlaubt 25 Bilder pro Sekunde und im Kino-Standard sind 24 Bilder vorgesehen. Front Side Bus Über diese Datenleitung (auch FSB) genannt, kommuniziert die CPU mit dem Hauptspeicher. Die Taktfrequenz richtet sich nach der Taktung des Mainboards (bisher 66, 100, 133, 166, 200 oder 266 MHz). Verschiedene Verfahren erhöhen die Taktungsrate. Double Date Rate (DDR) verdoppelt die maximale theoretische Übertragungsrate, indem 2 Takte pro Datenpaket übertragen werden. So entstehen aus echten 100 bis 200 MHz Taktfrequenz Raten von 200 bis 400 MHz FSB. FTP Kurzform für "File Transfer Protocol". Das FTP-Programm ermöglicht den Zugriff auf einen anderen Computer. Mit FTP werden Dateien ausgetauscht, d.h. es können Programme von einem Computer heruntergeladen werden. Führende Null Darunter versteht man ganz links stehende Nullen in Zahlenwerten. Diese besitzen normalerweise keinerlei Wert (Beispiel: "08" ist gleich "8"). Deshalb lassen Programme diese Nullen unberücksichtigt und zeigen sie auch nicht an. In einigen Sonderfällen hingegen, wie bei Telefonnummern, sind diese "überflüssigen" Nullen nötig. Hier muss zu Tricks gegriffen werden, um die Programme zur Anzeige dieser Nullen zu zwingen. FullHD bezeichnet die aktuelle (2009) Obergrenze von 1920 x 1080 Bildpunkten des hochauflösenden Fernsehens (HDTV) Fusion-Prozessor Dabei handelt es sich um speziell von AMD entwickelte Prozessoren mit mehreren Kernen, von denen einer als Grafikchip ausgelegt ist. Eine Grafikkarte kann daher entfallen, sofern man nicht anspruchsvolle 3D-Programme nutzen will Fußnoten Wenn Sie Verweise, Erklärungen oder Literaturhinweise nicht direkt in den Text einfügen möchten, sollten Sie Fußnoten verwenden, die am Ende der jeweiligen Seite (meist in kleinerer Schrift) erscheinen. Die meisten Textprogramme bieten die Möglichkeit, Fußnoten automatisch durchzunummerieren (automatischer Verweis). Fuzzy Die Fuzzy-Logik (fuzzy = unklar, verschwommen) ist eine Rechenlogik, die mit Wahrscheinlichkeitswerten arbeitet. Eingesetzt wird sie außer bei Suchabfragen bei Steuerprozessen, die sich langsam bei einem Wert einpegeln sollen (z.B. beim sanften Abbremsen eines Zuges) Game-Port Spezieller Anschluss für den Spiele-Steuerknüppel (Joy-Stick). 15polige Buchse an der Rückseite des Rechners. GByte Ein GByte (GigaByte) entspricht 1 Milliarde gespeicherte Zeichen. MS-DOS bis zu Version 6.X kann Festplatten oft nur bis zu einer Größe von ca. 500 MByte verwalten. Mit größeren Platten haben vor allem die verschiedenen Hilfsmittel zum Aufräumen und zur Fehlersuche häufig Probleme und brechen die Arbeit oder einfach ab. GDI GDI ist die Abkürzung für "Graphical Device Interface" (grafische Geräteschnittstelle) GDI ist ein Bestandteil von Windows und ermöglicht Kommunikation zwischen den Anwendungen und der Außenwelt. Will der Anwender ein Dokument aus seiner Textverarbeitung ausdrucken, wird der Druckauftrag über das GDI abgewickelt. Bisher verstanden die wenigsten Drucker diese Windows-Befehle, daher muss die GDI-Sprache in eine für den Drucker verständliche Sprache, z.B. PCL umgewandelt werden. Die Daten werden dann noch einmal vom Drucker in Rasterdaten transformiert. Ein GDI-Drucker erzeugt die Rasterdaten im Drucker. Und das bringt in den meisten Fällen eine beträchtliche Einsparung an Druckzeit. Nachteil: Der PC wird mit zusätzlicher Arbeit belastet. Außerdem funktioniert ein GDI-Drucker nur unter Windows General-MIDI Bei General-MIDI wird der Klang echter Musikinstrumente (z.B. Violine) aufgenommen und auf der Soundkarte unter einer bestimmten Nummer gespeichert. Beim Abspielen von Musik wird der Soundkarte nur diese Nummer übergeben und das entsprechende Instrument erklingt. Vorteil: Naturgetreuer Klang und leichte Programmierung von Musikdateien. Geschützter Leerraum Frei nach Tucholsky: "Ein Leerraum ist da, wo nichts ist." Textverarbeitungen nutzen Leerräume, um dort bei Bedarf einen Zeilenumbruch einzufügen. Ein geschützter Leerraum hält dagegen die beiden benachbarten Zeichen zwingend zusammen. Wird die Zeile umbrochen, wandert der Begriff, inklusive Leerraum, in die nächste Zeile. GIF Das Dateiformat GIF (Graphics Interchange Format) wurde ursprünglich vom Online-Dienst CompuServe für die Übertragung von Bildern per Modem entwickelt. Es komprimiert die Bilddaten recht gut und verlustfrei. Neben kleinen Trickfilmen mit animierten Bildfolgen (animated GIF) erlaubt es einen durchsichtigen, transparenten Bildhintergrund. Allerdings lässt GIF nur maximal 256 Farben (8 Bit Farbtiefe) zu. Für Bilder in natürlichen bzw. Echtfarben ist das JPG-Format (siehe JPG) deshalb die bessere Wahl GPGPU steht für General Purpose Computation on Graphic Processing Unit. Damit wird die Rechenleistung einer Grafikkarte für den hauptprozessor genutzt. Während dieser als Multitalent alles berechnen können muss, liegt die Rechenpower eines aktuellen Grafikprozessors (GPU) meist brach. Durch den zusätzlichen Einsatz des Grafikprozessors läßt sich die Gesamtleistung des Rechners erheblich verbessern. GPRS Der General Packet Radio Services ist eine drahtlose Verbindungstechnik, bei der Daten bis zu 171 Kbit/sec in kleinen Paketen verschickt werden. Einsatz bei Handys GPS Das Global Positioning System ist ein vom amerikanischen Militär entwickeltes Ortungssystem mit Funkpeilung auf Sattelitenbasis. GPT Das ist der Nachfolger der MBR-Partitionstabelle und ermöglicht den Betrieb von Festplatten über 2 Terrabyte GPU steht für Graphic Processing Unit. Der Grafikprozessor berechnet Bildschirmausgaben auf Computern und Spielekonsolen. Grabber Eine Grabber-Software schneidet Audio- oder Videosignale mit. Grabbing Beim Grabbing werden die Daten einer Audio-CD über die Schnittstelle des PC auf die Festplatte übertragen und dort zunächst als Wave-Datei abgespeichert. Dabei gehen Informationen wie der Subcode oder die Titelmarken verloren. Der Vorteil liegt in der schnelleren Übertragungsrate. Will man also eine Audio-CD im MP3 Format auf der Festplatte speichern, grabbt man die CD zuerst in das Wave-Format, um sie dann in das MP3 Format zu konvertieren. Einige Programme beherrschen auch beide Konvertierungsmöglichkeiten in einem Vorgang Grafikkarte dient in jedem Computer zur Darstellung des Computerbildes auf dem Monitor. Die Grafikkarte wird in unterschiedlichen Varianten hergestellt Achten Sie darauf, dass die Grafikkarte auch zum Monitor passt. Es ist z.B. sinnlos eine Grafikkarte mit einer maximalen Auflösung von 1200 x 1600 Bildpunkten an einem 14 Zollmonitor in Betrieb zu nehmen. Der kleine Monitor wäre überlastet und würde eventuell sogar Schaden nehmen. Grafikprozessor Grafikkarten enthalten einen eigenen Prozessor, der einfache grafische Aufgaben, wie z.B. das Zeichnen eines Buchstabens, unabhängig vom Rechnerprozessor erledigt. Entscheidend für die Geschwindigkeit der Grafikkarte ist die Verarbeitungsbreite dieses Grafikprozessors, die in Bit angegeben wird. Ein 64-Bit-Grafikprozessor hat dementsprechend 64 Datenleitungen. jede einzelne davon steht für ein Bit. so können doppelt so viele Bildpunkte gleichzeitig bearbeitet werden als mit der "alten" 32-Bit- Generation. Erkennbar sind die 64-Bit-Prozessoren an der "64" im Namen, z.B. "S3 864". Ihre volle Leistung bringen Sie erst aber mit zwei MByte Speicher. Graustufen Tauschen Sie die Farben eines Bildes durch Graustufen aus, wird jede Farbe entsprechend einer Tabelle in einen Grauton umgewandelt. Gruppieren Eine Funktion von Grafik- und CAD-Programmen. Mit Gruppieren fassen Sie mehrere Objekte zu einem einzigen zusammen. Beispiel: Mit fünf Kreisen haben Sie z.B. die Olympiaringe gezeichnet. Jetzt möchten Sie sie vergrößern. Das würde bedeuten, Sie müssen jeden der fünf Ringe einzeln größer machen und zum Schluss wieder zusammenfügen. Mit Gruppieren veranlassen Sie das Programm, die fünf Ringe als Einheit zu sehen. Jetzt können Sie alle fünf Ringe auf einmal vergrößern, wobei als Nebeneffekt auch die relativen Abstände untereinander erhalten bleiben. GSM steht für Global System for Mobile Communication und ist ein weltweiter Handy-Standard. Die Funksignale werden als Pakete übertragen. Hängender Einzug Beim Einfügen der Aufzählungszeichen rückt der Text des Absatzes ein Stück nach rechts. Beginnt die folgende Zeile in derselben Spalte wie die erste Zeile, spricht man vom "hängenden Einzug": Nur das Aufzählungszeichen steht am linken Seitenrand, alle Folgezeilen dieses Absatzes beginnen nach rechts versetzt. HAMR Bei der Festplattentechnik Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR) von Seagate wird das Speichermedium mit einem Laser an dem Punkt erhitz, an dem die Datengeschrieben werden. und dann schnell wieder abkühlt. So soll sich die Speicherdichte um das Hundertfache auf bis zu 50 Terabit pro Quadratzoll steigern lassen – zu den Preisen heutiger Festplatten (2013)Etwa 2020 soll es erste 2,5 Zoll Festplatten mit 20 TByte geben. Hashing Berechnet Prüfsummen und gewährleistet die Integrität von Daten. Es gibt verschiedene Methoden wie CRC32, MD5 oder SHA-1 Haswell Haswell heißt die 4. Generation von Intel Core-Prozessoren. Diese sind stromsparender, dünner und eignen sich daher für Desktop-PCs und Notebooks. Sie setzen Sockel 1150 voraus. Die Grafikeinheit IRIS soll die Grafikleistung verdreifachen. Hauptplatine Die Hauptplatine besitzt neben dem Prozessor auch Einsteckkontakte für Erweiterungskarten (Grafikkarte, Soundkarte) und Speicher. Auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten wird durch die Hauptplatine geregelt. Auf neueren Hauptplatinen sind auch bereits Schnittstellen integriert. Dies sind meist serielle und parallele Schnittstellen, sowie Anschlussmöglichkeiten für Disketten- und Festplattenlaufwerke. HBCI Home Banking Computer Interface: Datenaustausch-Standard beim Home-Banking mit hochsicherer Verschlüsselung, auf den sich alle deutschen Banken verpflichtet haben. HBCI soll das Pin/Tan-Verfahren ablösen HD DVD Die High Definition Density Vesatile Disk kann theoretisch bis zu 51 GB Daten speichern. Aktuell werden DVDs mit 15 und 30 GB Kapazität angeboten. HDCP Die High Definition Copy Protection soll verhindern, dass hochauflösende Filme digital kopiert werden. Signale, die per HDMI oder DVI aus dem Player kommen, sind per HDCP verschlüsselt und können nur mittels eines kompartiblen Anzeigegerätes (TV, Monitor, Beamer) wieder entschlüsselt werden. HD-DVD Dieses Format tritt in Konkurenz zur Blu-Ray Disk. Sie ist einfacher herzustellen, weil die bisherigen Fabrikationsanlagen nicht umgestellt werden müssen. Die Speicherkapazität beträgt etwa 30 GB. HDMI Mit der Schnittstelle High Definition Multimedia Interface lassen sich Audio- und Videodaten für LCD-Fernseher und Beamer digital mit bis zu 1920x1080 Pixel übertragen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Scartanschlüssen müssen die Signale für die Übertragung nicht in analoge Signale und anschließend für die Darstellung auf einem LCD- Fernseher wieder zurück digital gewandelt werden. HDR High Dynamic Range bietet für LC-Bildschirme Hochkontrast und damit deutlich bessere Farbtiefen. . Dabei gibt es aktuell (2018) 3 Leistungsklassen: DisplayHDR 400 ist die Basisklasse, während die Klassen DisplayHDR 600 und 1000 noch bessere Ergebnisse erzielen. HDTV Das High Definition Television ist ein digitaler Fernsehstandard, der gegenüber herkömmlichen TV-Systemen mit höherer Auflösung, größerer Zeilezahl und Breitwandformat (16x9) aufwartet. Header Teil oder Kopf einer E-Mail oder einer Usenet-Nachricht, die Informationen über Inhalt, Absender und Datum enthält Heuristik Normalerweise erkennen Antiviren-Programme nur Viren anhand ihrer Signatur in der Virendatenbank, die ständig aktualisiert wird. Die Heuristik sucht dagegen nach typischen Merkmalen und erkennt so auch bisher unbekannte Schädlinge. Die heuristische Suche kann aber auch einen Fehlalarm produzieren. HIMEM.SYS Beim Entwurf des ersten PCs dachte noch niemand daran, dass es einmal Computer mit mehr als einem Megabyte Speicher geben könnte (die damaligen Prozessoren mehr auch nicht nutzen). Mit Windows spätestens wurde dies anders. Da man aber zu früheren Geräten kompatibel bleiben wollte, musste man mit viel Mühe den zusätzlichen Speicher nutzbar machen. Dazu braucht man jedoch spezielle Programme, die diesen Speicher verwalten können. Unter MS-DOS ist dies das Paar HIMEM.SYS und EMM386.EXE, die zu Beginn der Datei CONFIG.SYS stehen und bei jedem Booten den Speicher unter ihre Kontrolle bringen. Besonders das erste ist für Windows zwingend erforderlich. Hoaxes sind Falschmeldungen von Viren und sonstigen unwahren Geschichten im Internet. Meist sind es Virenwarnungen , denen fast unmögliche Fähigkeiten angedichtet werden. Dabei bezieht sich der Autor gerne auf renommierte Institute. Hoaxes erhält man meist per E-Mail. Die aktuellen Hoaxes kann man unter www.hoax-info.de im Internet nachschlagen Homepage ist die Startseite jeden Informationsangebots im WWW. Sie bietet Informationen über den Anleger und verzweigt ggf. über Links auf weitere Themen, Seiten oder Adressen Host Ein Host ist ein beliebiges Gerät im Netzwerk, dass über eine eigene Netzwerkadresse verfügt und dadurch mit anderen Hosts im Netzwerk in Verbindung treten kann. Das können alle netzwerkfähigen Geräte wie Router, Netzwerkfestplatte, Netzwerkdrucker oder Computer sein. Hostadapter Das ist ein Gerät oder eine Steckkarte, die als Controller für andere angeschlossene Geräte dient. Ein DIE-Hostadapter fungiert als Controller für zusätzliche DIE-Laufwerke (Festplatten, CD-ROM, Brenner) . Hotspot Das ist ein öffentlich zugänglicher Access-Point. Meist findet man ihn an öffentlichen Plätzne (Bahnhof, Flughafen oder Hotels). Mit Notebooks oder PDAs kann man sich meist kostenpflichtig – in so ein WLAN-Netzwerk einloggen. HSDPA Der High Speed Download Packet Access ist der UMTS-Turbo, der mobiles Surfen mit DSL-Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s ermöglicht. Das reicht sogar schon für den Empfang von Fernsehsendungen oder Videokonferenzen HSPA Der High Speed Packet Access ist ein Protokollzusatz im UTMS-Netz, der für eine wesentliche Beschleunigung im mobilen Internet sorgt HTML Hyper Text Markup Language. Die Programmiersprache des Internet. HTML steht für HyperText Markup Language, also etwa "Beschreibungssprache für Texte mit Querverweisen". Alle Web-Seiten im World Wide Web sind im HTML-Format gespeichert. HTML entstand 1991 als "Fleißarbeit" einiger Wissenschaftler am Schweizer Kernforschungszentrum CERN. Die Weiterentwicklung wurde bald an das ehrenamtliche Gremium W3C (sprich: World Wide Web Consortium) übergeben. Ein maßgebliche Erweiterung brachte im Mai 1996 HTML 3.2. Unter anderem wurde die Verwendung von Tabellen integriert. Seit Januar 1998 gibt es HTML 4.0. In den ersten Jahren führten die Hersteller Netscape und Microsoft eigenmächtig Erweiterungen des HTML-Standards ein. HTTP Mit dem HyperText Transfer Protocol unterhalten sich Web-Browser und Web-Server über das Internet. Das Protokoll ist vor allem auf die Übertragung vieler kleiner Dateien optimiert. Denn HTML-Dateien und Bilder sind meistens klein. HUB ist ein Verteilerkasten im Netzwerk, der die vom Hauptrechner kommende Netzwerkleitung auf mehrere Anschlüsse verteilt. An diese Anschlüsse können weitere Rechner ins Netzwerk eingebunden werden. Im Heimbereich sind meist Geräte mit 4-8 Steckplätzen im Einsatz. Hubs mit 10Mbit sind lediglich für langsame Verbindungen oder für einen gemeinsamen Netzwerkdrucker geeignet. 100 Mbi-Hubs ermöglichen eine ausreichend schnelle Verbindung. Hyperlink Hyperlinks verknüpfen meist Webseiten miteinander. Ein Link kann aber auch innerhalb eines Dokumentes auf eine bestimmte Stelle verweisen. Hypertext Windows-Anwender sind mit Hypertext bestens vertraut, denn die Schlüsselwörter in Hilfe-Dokumenten sind als Hypertext angelegt. Klickt man auf eine solche Hypertext- Stelle, wird eine weitere Hilfeseite geöffnet oder ein Programm gestartet. Kombinationen aus reinem Text und Verweisen auf andere Texte oder auf Grafiken, Videos oder Sounds. Die Windowshilfe ist ein typisches Hypertext-Dokument. Hyperthreading Hyperthreading wird nur in modernen (Stand 2010) Pentium 4 Prozessoren verwendet. Es verwendet Pausen, die bei der Bearbeitung einer Aufgabe entstehen und zieht kurzzeitig eine andere Aufgabe vor. Dafür optimierte Programme arbeiten bis zu 30 % schneller
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