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Beschreibungen
  Installation Windows 7 Die Installation on Windows 7 ist mit der entsprechenden Vorbereitung schnell erledigt. Viel Arbeit machen dagegen die zahlreichen Einstellungen an Windows 7, das Einspielen aller Updates, das Anschließen aller externen Geräte und die Installation sowie die Konfiguration aller gewünschten Programme. Ich benötige für eine erste Installation mehrere Tage, bis ich zufrieden bin. Nebenbei sichere ich die Installation von Windows 7 in 3 Stufen, die bei einem Totalausfall oder einer Neuinstallationj wieder zurückgespielt werden können. Viel einfacher ist das Einspielen eines Images. Damit erhält man ein frisches Windows 7, das befreit von dem angesammelten Ballast wieder flüssig läuft. Außerdem werden bei dieser Gelegenheit überflüssige Programme eliminiert. Windows 7 setze ich jährlich einmal komplett neu auf und habe nach einem Tag Arbeit wieder ein jungfräuliches System. Nachstehen eine Checkliste von meiner Windows 7 Installation. Die Liste kann sowohl für eine Erstinstallation als auch für eine Neuinstallation verwendet werden. Manni                         
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Vorbereitung Datensicherung Alle relevanten Daten sollten vor Installation sowohl in Backup-Dateien als auch auf DVD oder externer Festplatte gesichert werden. Eine Sicherung des Betriebssystems und der Grundkonfiguration inklusive aller installierten Gerätetreiber mit einem Image-Programm oder dem Windows 7 eigenen Imageprogramm erspart viel Zeit. Dokumente, Grafiken, Cliparts, Treiber, Datenbanken usw. sichern Office  Einstellungen sichern mit dem Assistenten zur Speicherung persönlicher Einstellungen * - oder manuell: - Office 2007  C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Microsoft\OFFICE\DATA (Aktivierung   für Office 2007) - normal.dot  (Word 2003) C:\Dokumente und Einstellungen\Manni\Anwendungsdaten\Microsoft\Vorlagen   normal.dotm (Word 2007) C:\\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\Templates - Rechtschreibprüfung  C:\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\UProof - Outlook Signaturen  C:\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\Signatures - Access  C:\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\Access - Excel  C:\Users\Manni\AppData\Roaming\Microsoft\Excel - Outlook pst.Sicherung exportieren : C:\Dokumente und Einstellungen\Manni\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook Outlook Backup – das Programm sichert Outlook mit allen Einstellungen Alle wichtigen Einstellungen von Programmen Firefox – C:\Benutzer\Manni\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles   / oder das Tool Febe Bilder für den Background Organizer (Wallpapers) Windows Firewall Bei einer Erstinstallation alle Daten des vorherigen Rechners Windows 7 Installations-CD und ggf. Service Packs (es empfiehlt sich, eine bootfähige Windows 7 DVD mit integrierten Service Packs und Patches für eine Erstinstallation zu brennen) bereit stellen Alle CD ROMs für die Installation (Grafikkarte, Soundkarte, Mainboard usw.) sammeln und bereit stellen Liste aller installierten Programme gemäß Access-Datenbank erstellen und in Excel übertragen Installations-CDs aktualisieren (oder Daten auf externer Festplatte) und bereit stellen Ausdruck des Startmenüs mit allen installierte Programmen erstellen mit Directory Printer Aktualisierung und Ausdruck aller zur Installation benötigten Informationen (Installationsanleitungen) Liste der Registriernummern ausdrucken Alle zu installierenden Programme gemäß vorbereiteter Liste bereit legen Partitionierung und Formatierung Die Partitionierung und Formatierung der Festplatte kann am einfachsten mit der Windows 7 Installations-CD während der Installation vorgenommen werden. Man kann jedoch nur bis zu 4 primäre Laufwerke – aber keine erweiterte Partition mit logischen Laufwerken - einrichten.  Nachstehend sind alternative Möglichkeiten mit dem Windows 7 Verwaltungsprogramm und dem Partitionsmanager Partitions Wizard aufgezählt. Ein externes USB-Laufwerk sollte nicht angeschlossen und eingeschaltet werden, da beim Formatieren manchmal die Laufwerksbuchstaben getauscht werden und so versehentlich die externe Festplatte formatiert wird. Windows 7 Installations- CD Im folgenden Beispiel wird eine unformatierte und nicht partitionierte Festplatte für einen Ersteinsatz vorbereitet. Voraussetzung ist eine Einstellung im BIOS, die das Booten von CD / DVD erlaubt Die Windows 7-CD muss eingelegt und der Rechner neu gebootet werden. Eventuell muss zum Start der CD eine beliebige Taste gedrückt werden, falls dazu eine Aufforderung auf dem Bildschirm erscheint. Nach Laden der Dateien von der CD sammelt Windows 7 Informationen.  Die voreingestellte Installationssprache, das Uhrzeit- und Währungsformat sowie die Tastatur – und Eingabemethode können bestätigt werden. In der nächsten Maske wird die Windows 7 Installation, Wissenswertes oder die Computerreparation angeboten. Zur Installation wird gewählt: Jetzt installieren Anschließend wird der Produktkey abgefragt (der nicht eingegeben werden muss). Voreingestellt wird die automatische Aktivierung angeboten, sofern eine Internetverbindung besteht. Danach müssen die Lizenzbedingungen bestätigt werden. In der Folgemaske kann zwischen einem Upgrade oder der benutzerdefinierten Installation gewählt werden. Bei einem Upgrade wird ein bereits installiertes Betriebssystem unter Beibehaltung der Einstellungen überschrieben. In unserem Beispiel soll jedoch auf einer leeren Festplatte Windows 7 erstmals installiert werden. Daher wird die benutzerdefinierte Installation gewählt. Der Installationsort wird abgefragt. Die Festplattenbelegung wird eingeblendet. Falls noch keine Partitionierung und Formatierung erfolgt ist, muss der freier Speicherplatz angeklickt und über die eingeblendeten Laufwerkoptionen mit dem Button Neu eine primäre Partition erstellt und anschließend mit dem Button Formatieren formatiert werden. Für Windows 7 sollten mindestens 20 GB bereit gestellt werden. Es lassen sich maximal 4 primäre Partitionen erstellen. Erweiterte und logische Partitionen kann man während der Installation nicht erstellen. Da das Betriebssystem im Regelfall auf Partition 1 (Primär) installiert wird, reicht die Erstellung einer primären Partition prinzipiell aus. Eine weitere primäre Partition ist für den ausschließlichen Betrieb mit Windows 7 nicht erforderlich. Bei einer Installation über ein vorhandenes Betriebssystem kann Partition C einfach vorher formatiert werden. Änderung der Festplattengröße in der Datenträgerverwaltung Die nachstehende Beschreibung funktioniert nur mit bis zu 3 primären Partitionen. Bei 4 primären Partitionen verweigert Das Programm letztlich seinen Dienst wegen mangelndem Speicherplatz. Datenträgerverwaltung aufrufen In der Datenträgerverwaltung die zu verkleinernde Partition mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü wählen: Volume verkleinern. In der Eingabemaske kann die gewünschte Partitionsgröße angegeben werden. Nach dem Ausführen steht im Verwaltungsmanager ein freier Speicherbereich zur Verfügung (Unallocated Space) Falls man eine nebenstehende Partition vergößern will, muss diese mit der rechten Maustaste angeklickt und über das Kontextmenü gewählt werden: Volume erweitern. Anschließend übernimmt man den jetzt zur Verfügung stehenden Platz und bestätigt mit Weiter / Fertigstellen. Falls der freie Speicherbereich in eine neue Partition umgewandelt werden soll, klickt man diesen Bereich an und wählt über das Kontextmenü Neues einfaches Volumen. Danach folgt man dem Assistenten, belässt am besten die Vorgaben des Programms und vergibt für die neue Partition optional einen Namen. Nach der Formatierung wird die neue Partition in der Datenträgerverwaltung dargestellt, Neue Festplatte mit Partitions Wizard einrichten Eine Partitionierung und Formatierung der Festplatte kann auch mit entsprechenden Programmen wie Partition Magic oder Geparted Live CD vorgenommen werden. Im folgenden Beispiel wird das englischsprachige Programm  Partitions Wizard eingesetzt. Das Programm startet als bootfähige CD. Die Bearbeitung erfolgt unter DOS. Nach dem Kauf eines Rechners wird eine Festplatte häufig mit einer einzigen leeren Partition ausgeliefert. Im nachfolgenden Beispiel wird eine 500 GB (real 466 GB) große unpartitionierte und unformatierte Festplatte in 6 Partitionen aufgeteilt und formatiert. Dabei werden 1 primäre Partition sowie 1 erweiterte Partition benötigt, die in 5 logische Laufwerke aufgeteilt wird. Ziel ist folgende Aufteilung (Beispiel): 1 etwa  30 GB System primäre Partition (für das Betriebssystem) etwa 430 GB erweiterte Partition (die in logische Laufwerke aufgeteilt wird) 2 etwa  70 GB Programme logische Partition (für Programme, Tools) 3 etwa 200 GB Sammlungen logische Partition (für Audio, Video, Fotos, Cliparts usw.) 4 etwa  50 GB Virtuell logische Partition (für virtuelle Betriebssysteme) 5 etwa  60 GB Sicherung logische Partition (für Datensicherungen, Backups) 6 etwa 50 GB Recovery logische Partition (für die Sicherung eines Ioder mehrere Images ) Vorhandene Partition markieren Im Menü Partition die Funktion Move/Resize wählen Hier muss Unallocated Space After (freier Speicherplatz danach) erzeugt werden. Dazu am besten den Schieberegler ganz rechts mit der Maus anklicken und nach links ziehen. Den erzeugten freien Speicherplatz mit OK bestätigen. Dieser wird anschließend in der Übersicht angezeigt. Den freien Speicherplatz anklicken und im Menü Partition den Befehl Create wählen. Hier muss neben dem Namen für die Partition, dem Laufwerksbuchstaben und dem File- System die Größe der Partition. Soll nur eine neue Partition erstellt werden, ist keine Änderung erforderlich. Will man aus dem freien Speicherplatz mehrere Partitionen erstellen, benutz man am besten wieder den Schieberegler um die gewünschte Partitionsgröße einzustellen. Der Rest des freien Speicherplatzes wird für weitere Partitionen benötigt. Mit OK bestätigt man. Die neuerstellte Partition wird angezeigt. Dies kann man beliebig häufig wiederholen, bis der freie Speicherplatz aufgebraucht ist. Die gewählten Aktionen werden erst mit einem Klick auf den Button Apply umgesetzt. Diese Methode ist bei einer beabsichtigten Aufteilung der Festplatte in logische Laufwerke empfehlenswert, da mit der Windows 7 Installations-CD – anders als mit der Windows XP Installations-CD keine logischen Laufwerke während der Installation erzeugt werden können. Problemlösung bei bereits 4 vorhandenen primären Partitionen Vorinstallierte Notebooks oder PCs sind häufig bereits in 4 primäre Partitionen aufgeteilt. Meist befindet sich auf einer dieser Partitionen eine Recovery-Version. Partition 1 NTFS 100 MB Active Primary (häufig versteckt) Partition 2 NTFS 440 GB None Primary (System – Laufwerk C) Partition 3 NTFS 30   GB None Primary (Recovery) Partition 4 NTFS 1     GB None Primary Im obigen Beispiel enthalten die Partitionen 1 und 4 Startinformationen, Partition 3 die Recovery und in Partition C ist in der Regel Windows installiert. Will man Windows ohnehin neu installieren, löscht man C mit Partition Wizard und erstellt daraus eine oder mehrere logische Partitionen. Will man jedoch das vorinstallierte Betriebsystem behalten, bleibt oft nur die Recovery-Partition.  Löscht man diese, bringt man sich meist um die Möglichkeit, den PC gefahrlos zurücksetzen zu können. Mit nachfolgendem Tipp für die Erzeugung einer weiteren Partition gelingt dies aber doch: Daten von der Recovery-Partition z.B. auf ein externes Laufwerk oder Partition C kopieren Recovery Partition 3 im Partition Wizard löschen und den Laufwerksbuchstaben merken Laufwerk C verkleinern, indem man im markierten Laufwerk über das Kontextmenü Move/Resize wählt Hier gibt man den Platz an, um den Partition C verkleinert werden soll (z.B. 340 GB freier Speicherplatz) Zusammen mit der gelöschten Partition 3 hat man jetzt also 370 GB freien Speicherplatz Den freigegebene Plattenplatz anklicken und wählen:  Create. In der Funktion wird zunächst mittels des Schiebereglers eine große Partition angelegt (z.B. 340 GB) Die gewählte neue Partition wird formatiert. Mit OK wird das logische Laufwerk erzeugt und angezeigt Dies muss man ein- oder mehrere Male wiederholen. Das letzte Laufwerk sollte der Größe der gelöschten Recovery-Partition entsprechen Mit Apply wird der Auftrag gestartet. Danach muss dem logischen Laufwerk, dass als Recovery-Version eingesetzt werden soll, jetzt der ehemalige Laufwerksbuchstabe zugewiesen werden. Dies kann notfalls auch in der Datenträgerverwaltung geschehen.  Anschließend muss der Inhalt der Recovery-Partition in dieses logische Laufwerk kopiert werden. Ergebnis Partition 1 NTFS 100 MB Active Primary Partition 2 NTFS 100 GB None Primary (System – Laufwerk C) Partition 3 NTFS 30   GB None logisch (Recovery) Partition 4 NTFS 340 GB None logisch (Neu angelegte Partition) Partition 5 NTFS 1     GB None Primary Natürlich kann man den freien Plattenplatz auch in weitere Partitionen aufteilen. Installation Betriebssystem installieren Das nachstehende Beispiel zeigt die erstmalige Installation eines Windows 7-Betriebsystems auf einer partitionierten und mit NTFS formatierten Festplatte. IM BIOS prüfen, ob der Rechner mit CD-ROM oder DVD Laufwerk gebootet werden kann (ggf. umstellen) Falls ein Router vorhanden ist, sollte dieser jetzt angeschlossen und eingeschaltet werden (Erkennung). Eine externe USB-Festplatte sollte während der Installation nicht angeschlossen sein. Die Windows Windows 7-CD muss eingelegt und der Rechner neu gebootet werden. Meist muss ggf. eine beliebige Taste gedrückt werden, um von der CD zu starten. Anschließen werden die Installations-Dateien geladen (dauert einige Minuten) Nach Laden der Dateien von der CD sammelt Windows 7 Informationen.  Die voreingestellte Installationssprache, das Uhrzeit- und Währungsformat sowie die Tastatur – und Eingabemethode können bestätigt werden. In der nächsten Maske wird die Windows 7 Installation, Wissenswertes oder die Computerreparationsoptionen angeboten. Zur Installation wird gewählt: Jetzt installieren Anschließend  bei vielen Installationen wird der Produktkey abgefragt (der nicht eingegeben werden muss). Voreingestellt wird die automatische Aktivierung angeboten, sofern eine Internetverbindung besteht. Dies entfällt bei einer OEM-Version. Danach müssen die Lizenzbedingungen bestätigt werden. In der Folgemaske kann zwischen einem Upgrade oder der benutzerdefinierten Installation gewählt werden. Bei einem Upgrade wird ein bereits installiertes Betriebssystem unter Beibehaltung der Einstellungen überschrieben. In unserem Beispiel soll jedoch auf einer leeren Festplatte Windows 7 erstmals installiert werden. Daher wird die benutzerdefinierte Installation gewählt. Der Installationsort wird abgefragt. Die Festplattenbelegung wird eingeblendet. Falls noch keine Partitionierung und Formatierung erfolgt ist, kann dies hier über die Schaltfläche Laufwerkoptionen nachgeholt werden. Im Regelfall wird Windows 7 auf Partition 1 (Primär) installiert. Eventuell kann eine Belegung der Festplatte durch Formatierung gelöscht werden. Die Installation von Windows 7 wird hier mit dem Button Weiter eingeleitet Danach wird das Betriebssystem auf die Festplatte kopiert sowie Funktionen und Updates installiert Das Dateisystem wird nach einem Neustart mit CHKDSK überprüft. Nach einem weiteren Neustart wird die Installation abgeschlossen (dauert etwas) Ein weiterer Bootvorgang startet eine Eingabemaske für die Daten des Benutzers. Eine Passwortvergabe ist im nächsten Fenster optional und kann mir Weiter übergangen werden. Danach erfolgt die Abfrage, ob ein automatisches Update gewünscht wird. Gewünschte  Auswahl muss bestätigt werden Mit Weiter kann in der Folgemaske der Computername (z.B. Manni-PC) und ein Hintergrundbild ausgewählt werden. Danach wir die Systemzeit und ggf. die automatischen Umstellung auf Sommer/Winterzeit bestätigt Der aktuelle Standort des Computers für ein Netzwerk wird abgefragt: Heimnetzwerk - bestätigen Bei zuvor aktivierter Internet-Verbindung erfragt das Installationsprogramm ggf.: 1.  DSL- oder Kabelmodem oder LAN – gewählt wird DSL-oder Kabelmoden für einen Router 2.  In Maske 2 wird gewählt: Nein – dieser Computer ist immer mit dem Internet verbunden 3.  In Maske 3 soll die Hochgeschwindigkeitsverbindung eingerichtet werden. Überspringen Manchmal wird alternativ abgefragt: Ja, dieser Computer stellt die Verbindung über ein LAN oder Heimnetzwerk her – Alternative bestätigen Mit dem Button STARTEN prüft Windows 7 die Leistungsfähigkeit des Computers Danach ist Windows 7 prinzipiell einsatzbereit Im eingeblendeten Begrüßungscenter können die ersten Informationen gewonnen und die ersten Einstellungen vorgenommen werden. Falls noch nicht mit installiert, sollte das Service Pack 1 erst nach Installation aller Basis-Treiber (Grafikkarte usw.) installiert werden Danach müssen noch Updates und Patches über das Windows Update installiert werden Bei einer fertig partitionierten und formatierten Festplatte mit oder ohne installiertem Betriebssystem variiert die Reihenfolge der oben beschriebenen Abläufe. Einige Punkte entfallen. Die Installation dauert etwa 20-30 Minuten. Die Einrichtung des Computers erfolgt in 3 Stufen. Nach jeder der nachstehenden Installationsstufen sollte ein Image erfolgen, um den jeweiligen Stand jederzeit zurückspielen zu können. Basisinstallation Die Basisinstallation beinhaltet  eine Installation aller Treiber und Einstellungen, die zum Kernbetrieb von Windows 7 erforderlich sind und in der Regel nicht ausgetauscht werden. Ziel ist die Erzeugung eines Images, das nach der Rückspielung das Aufsetzen veränderter Komponenten erlaubt. Grundeinstellungen Installiert werden müssen alle internen Treiber. Die Installation der Treiber und der Software erfordern meist einen Neustart. Nachstehende Treiber sind nur eine Auswahl. Installiert man die Treiber nicht, werden zwar Windows 7 Basis-Treiber automatisch installiert, die jedoch nicht die vollständigen Funktionen bereit stellen. Grafikkarte ggf. Zusatzsoftware (Treiber) installieren – danach Monitorbild und Bildwiederholfrequenz anpassen. Mainboard Treiber und ggf. USB-2.0 Patch Treiber für den Monitor Soundkarte ggf. Zusatzprogramme installieren Netzwerkkarte LAN-Treiber WLAN-Treiber Card-Reader DVD-Laufwerk Software installieren DVD-Brenner Software installieren Updates von Treibern einspielen – falls vorhanden Die externen Treiber sollten erst nach einer Basissicherung eingespielt werden. Alle Windows-Updates einspielen Über die Update-Funktion müssen alle Updates und Service-Packs eingespielt werden Schnellstartleiste Um die gewohnte Schnellstartleiste anzuzeigen, klickt man mit der Maustaste auf eine freie Stelle der Taskleiste und wählt hier Symbolleisten, neue Symbolleiste. Hier trägt man im folgenden Fenster am oberen Rand in das Adressfeld ein:     %USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\InternetExplorer\QuickLaunch Danach drückt man die Eingabetaste und klickt auf Ordner auswählen Jetzt klickt man in der Taskleiste mit der rechten Maustaste auf QuickLaunch und deaktiviert Taskleiste fixieren. Die Schnellstartleiste kann jetzt auf die richtige Größe oberhalb der Taskleiste gezogen werden.  Dazu zieht man die Schnellstartleitse neben die Taskleiste und anschließend die Taskleiste von links nach rechts gegen die Schnellstartleiste. Die Taskleiste wird dadurch unter die Schnellstartleiste gezogen.  Text anzeigen und Titel anzeigen sollte aus Platzgründen ebenfalls mit einem Klick der rechten Maus in die Schnellstartleiste deaktiviert werden. Dort können die Optionen deaktiviert werden. Startmenü Windows 7 kann nicht auf die klassischen Oberfläche und dem aus XP bekannten Startmenü umgestellt werden. Man muss sich daher bei der Einrichtung und Bedienung komplett umstellen. Einstellungen zum Startmenü und der Taskleiste erfolgen über einen Rechtsklick auf die Taskleiste / Eigenschaften / Register  Taskleiste und Startmenü. Im Register Startmenü können über Anpassen diverse Einstellungen getroffen werden. Um das Startmenü den eigenen Vorstellungen anzupassen, kann im Pfad C:\Benutzer\All Users\Startmenü    manipuliert werden im eigenen Ordner (z.B. Manni) ein eigenes Menü erstellt werden im Laufwerk C ein neuer Ordner (C:\Startmenü) angelegt und ausgebaut werden. Anschließend kann dieser Ordner als neue Symbolleistein der Taskleiste angelegt werden. Auf Verknüpfungen aus dem Startmenü kann in der Regel erst zugegriffen werden, wenn der Ordner in Besitz genommen worden ist Desktop Shutdown und Neustart Symbole auf dem Desktop anlegen Alle überflüssigen Symbole löschen Desktopsymbole wählen (Systemsteuerung / Anpassung / Desktopsymbole ändern) Systemsteuerung Anschließend sollten alle Komponenten der Systemsteuerung durchgearbeitet werden. Eine Beschreibung findet man im Dokument Einstellungen. Insbesondere die nachstehenden Einstellungen sollten durchgeführt werden. Explorer Internet Explorer Systemsteuerung Dienste Autostart Verknüpfungen von Windows-Programmen Sinnvoll ist eine Verknüpfung von Windows-Programmen unter Programmen, im Startmenü oder in der Schnellstartleiste. Die meisten Windows Programme- und Tools findet man unter Zubehör. Ansonsten muss manuell verknüpft werden: regedit.exe Registrierungseditor C:\Windows explorer.exe Explorer C:\Windows msconfig.exe Editor für den Autostart :\Windows\System32 sysedit.exe Systemdateieneditor C:\Windows\System32 dxdiag.exe DirectX Diagnoseprogramm C:\Windows\System32 sfc.exe Systemdateien abgleichen C:\Windows\System32 cmd.exe DOS-Box C:\Windows\System3 Aktivierung Nachdem alle Basis-Einstellungen getätigt wurden, muss Windows aktiviert werden Basis-Image Zum Schluss erfolgt ein Basis-Image.  Damit kann jederzeit ein aktiviertes Windows 7 wieder hergestellt werden. Siehe dazu die Rubrik (einige Seiten weiter) Windows 7 – Sichern und Wiederherstellen. Erweiterte Installation Nach Erstellung des Basis-Images kann jetzt alles installiert werden, was voraussichtlich nicht ausgetauscht werden soll. Ziel ist eine vollständige Installation von Treibern und Programmen, um Windows 7 z. B. bei einem jährlichen Wechsel nach einer Rückspielung  sofort einsatzfähig zu haben. Vor allem ein aktiviertes und vollständig konfiguriertes Microsoft Office ist ziemlich zeitsparend. Man kann zwar auf diesen Zwischenschritt verzichten, allerdings habe ich damit aber gute Erfahrungen damit gemacht. Wenn bei der Installation der Programm mal etwas fürchterlich schief gegangen ist, spart man sich einen Arbeitsschritt. Zusätzliche Geräte-Installationen Alle externen Geräte sollten nach der Basis-Installation installiert werden, da diese ja jederzeit wechseln können. Drucker CD installieren Scannersoftware installieren Wheel-Mouse installieren und konfigurieren Tastatur Software installieren und konfigurieren DVD-Laufwerk Software installieren DVD-Brenner Software installieren Joystick installieren Lenkrad installieren USB-Diskettenlaufwerk Updates von Treibern einspielen – falls vorhanden TV-Stick (TV-Stick einstecken und anschließend Treiber mittels automatisch startender CD installieren) Test der Komponenten Ein Test der Komponenten macht Sinn, da diese in der vollständigen Sicherung gespeichert werden sollen Musik CD testen Audio über Media Player testen Video über Media Player testen DirectX Test Monitortest mit Testbild Joystick Lenkrad TV-Karte Audio über Line-In testen Sicherungen zurückspielen Alle Sicherungen und Sammlungen von externen Datenträgern sollten auf die Festplatte übertragen werden. Weitere Maßnahmen Startmenü ausbauen (Verknüpfungen anlegen) Microsoft Office installieren, einrichten, updaten und aktivieren Backup Outlook (um das gesamte Profil aus einer Sicherung einspielen zu können) Wichtige Programme / Tools installieren Heimnetzgruppe erzeugen Über Systemsteuerung / Netzwerk- und Freigabecenter dem Heimnetzwerk beitreten (Assistenten folgen) Das angezeigte Passwort merken (kann über Netzwerkeinstellungen ändern / Heimnetzgruppen- und Freigabeoptionen auswählen / Kennwort anzeigen eingeblendet oder gedruckt werden). Am jeweils anderen PC ebenfalls dem Heimnetzwerk beitreten und das o.a. Passwort verwenden Erweitertes Image erzeugen Das erweiterte Image sollte abschließend erzeugt werden, um die Rückspielung eines funktionsfähiges Windows mit einem aktivierten Office zu ermöglichen.  Siehe dazu die Rubrik (einige Seiten weiter) Windows 7 – Sichern und Wiederherstellen. Vollständige Installation Nach Installation aller Programme sollte ebenfalls eine vollständige Sicherung (Image) erfolgen. Ziel ist die Erzeugung eines vollständigen Systems, das nach einem Crash oder Virenbefall jederzeit wieder hergestellt werden kann. Programme und Einstellungen Antivirensoftware installieren und updaten. Programme von den Installations-CDs installieren und ggf. konfigurieren Tools von den Installations-CDs installieren und ggf. konfigurieren Spiele von den Installations-CDs installieren und ggf. konfigurieren Java Konsole (Java Enviroment) sowie Updates installieren Eventuell zusätzliche Firewall installieren und updaten. Oder Windows Firewall konfigurieren Die gesicherten Einstellungen der betreffenden Programme aus dem Laufwerk Sicherungen  importieren Startmenü aktualisieren Manuell installierte Programme manuelle im Startmenü verknüpfen Schnellstartleiste aktualisieren Tipps + Tricks umsetzen Eventuell Schreibschutz aller Dateien nach Kopie von CD auf Festplatte ev. entfernen mit Attribute Changer Nach Installation aller Programme über MSConfig alle Autostartprogramme prüfen und ggf. deaktivieren Eventuell Explorer – Laufwerke für schnelle Dateisuche indizieren Installation von Treibern, Patches und AddIns Treiber installieren (Sammlungen/Treiber – auch für LightScribe) Microsoft Zusätze installieren (Installation Programme/Microsoft) Firefox AddIns installieren (Installation Programme/Firefox) ev. vorhandene Explorer AddIns installieren Adobe Flash Player http://www.adobe.com/de/products/flashplayer/ Adobe Shockwave Player http://www.adobe.com/de/products/shockwaveplayer/ Windows 7 Codec Pack Vollständiges Image erzeugen Damit kann jederzeit ein vollständig eingerichtetes System mit aktiviertem Windows 7 und Office wieder hergestellt werden. Siehe dazu die Rubrik (einige Seiten weiter) Windows 7 – Sichern und Wiederherstellen. Windows 7 – Sichern und Wiederherstellen Windows 7 verfügt über ein eigenes Backup-System, dass auch ein Image erzeugen kann. Die Funktion wird am einfachsten über die Systemsteuerung über Sichern und Wiederherstellen aufgerufen. Hier kann eine Datensicherung oder ein Image erzeugt werden. Eine Datensicherung wird über Sicherung einrichten und ein Image über Systemabbild erstellen jeweils über einen Assistenten eingerichtet. Für eine einfache Datensicherung kann prinzipiell fast jedes Sicherungsmedium (Externe USB-Laufwerke, USB-Sticks oder DVDs) verwendet werden.  Natürlich kann auch auf der Festplatte gesichert werden. Ein Image benötigt entsprechend Speicherplatz und es muss ein NTFS-Dateisystem vorhanden sein. Image erstellen Nach Aufruf der Funktion startet ein Assistent und sucht angeschlossene Sicherungsmedien - Weiter Im nächsten Fenster muss der Speicherort festgelegt werden. Windows schlägt bereits einen vor - Weiter Im nächsten Fenster muss der Umfang des Images festgelegt werden (z.B. Laufwerk C) - Weiter Im letzten Fenster des Assistenten wird die Sicherung gestartet Windows legt die Sicherung in einem Ordner mit der Bezeichnung WindowsImageBackup ab. Falls genügend Speicherplatz vorhanden ist, können hier mehrere Sicherungen zu unterschiedlichen Zeiten gespeichert werden. Ansonsten überschreibt Windows die Sicherung. Ältere Sicherungen können ggf. auf andere Sicherungssysteme (z. B. externe Festplatten) exportiert werden. Image zurückspielen Ein Image kann über die die Systemsteuerung Sichern und Wiederherstellen oder über den Systemreparaturdatenträger (in der Regel die Windows 7 Installations-CD) wiederhergestellt werden. Beides dauert ziemlich lange. In einem lauffähigen Windows ruft man in der Systemsteuerung Sichern und Wiederherstellen auf Dort wir der Hyperlink Andere Systemeinstellungen auf dem Computer wiederherstellen aktiviert Im Folgefenster wird gewählt: Erweiterte Wiederherstellungsmethoden In jetzt eingeblendeten Auswahl wählt man: Verwenden Sie ein zuvor erstelltes Systemabbild, um den Computer wiederherzustellen Ein Assistent startet und bietet vor der Rückspielung eine Datensicherung an, die übersprungen werden kann. Windows startet neu und anschließend die Wiederherstellungskonsole Falls Windows erheblich beschädigt ist oder nicht mehr hochfährt, kann die Rücksicherung auch von einem Systemreparaturdatenträger oder der Installations-CD erfolgen. Es startet die Wiederherstellungskonsole Installations-CD einlegen und Rechner von der CD booten Nach dem Hochfahren werden über die Computerreparation die Systemwiederherstellungsoptionen angewählt Hier muss die Systemabbild-Wiederherstellung gewählt werden. Danach werden die Anweisungen des Assistenten befolgt. Klickt man das Systemabbild an und auf Erweitert, verbergen sich dort ev. mehrere Sicherungen.