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Erfahrungen
  DSL und WLAN DSL   -   der   schnelle   Zugang   zum   Internet.   Kinderleichte   Konfiguration   eines   WLAN-Netzwerkes.   Schlagworte,   deren   Verlockung   ich   mich   nicht   entziehen   konnte.   Dabei hatte ich mich vom Stress mit dem Service Pack 2 gerade erst erholt. Hier der leidgeprüfter Erfahrungsbericht eines genervten Users. Nachdem   DSL   in   aller   Munde   und   ständiges   Thema   in   Computerzeitschriften   war,   wollte   auch   ich   einen   Highspeed-   Zugang   zum   Internet.   Natürlich   schnell   und unkompliziert. Der   Werbung   und   den   Erfahrungen   anderer   User   vertrauend,   schloss   ich   einen   Vertrag   mit   der   Firma   Hansenet.   Mit   den   Grundlagen   von   DSL   war   ich   zwar   prinzipiell vertraut,   fragte   aber   im   Verkaufsgespräch   sicherheitshalber   nach,   ob   der   DSL-Anschluss   problemlos   in   mein Arbeitszimmer   im   1.   Stockwerk   geschaltet   werden   könne. Von dort sollte die Verteilung an mehrere PCs über ein WLAN-Netzwerk erfolgen. Ich   verfüge   in   meinem   Haus   über   6   Telefonanschlüsse,   die   über   eine   analoge   Telefonanlage   geschaltet   sind.   Im   besagten   Verkaufsgespräch   habe   ich   deutlich   auf diesen   Zustand   hingewiesen. Alles   kein   Problem   -   lautete   die Antwort.   Und   falls   es   zu   Problemen   kommt   haben   wir   eine   Hotline   oder   schicken   notfalls   einen   Service- Techniker. Das zerstreute meine Zweifel und der Vertrag (Alice Flatrate incl. Telefon) wurde abgeschlossen. Es   kam   der Tag   der   Freischaltung.   Mit   Spannung   testete   ich   erst   einmal   die Telefone.   Über      meine   analoge Telefonanlage   kommt   man   nur   über   eine Amtsvorwahl   (die Null)   ins   Telefonnetz.   Das   klappte   zwar   -   aber   in   den   meisten   Fällen   mit   einer   Verzögerung   von   10-15   Sekunden.   In   mehr   als   der   Hälfte   aller   Gespräche   ertönte   erst einmal   das   Besetztzeichen.   Ich   habe   meine   Büronummer   sogar   einmal   nachts   angerufen   und   war   überrascht,   dass   ich   offensichtlich   noch   fleißig   war.   In   einigen Fällen   bin   ich   mehrfach   mit   einem   falschen   Teilnehmer   verbunden   worden.   Die   richtige   Telefonnummer   kann   ich   über   mein   Telefondisplay   vergleichen   -   vertippt   habe ich mich also nicht. Das Problem mit dem Telefon hat sich bis heute nicht geändert. Der   DSL-Anschluss.   Ganz   easy   Telefonanschluß,   Splitter,   das   von   Hansenet   gestellte   DSL-Modem   und   PC   miteinander   verbunden   -   kein   Mucks. Alles   nachgelesen, geprüft   und   wiederholt.   Hotline   angerufen.   Die   freundliche   Dame   war   offensichtlich   überfordert   (was   ist   eine   analoge   Telefonanlage?).   Erst   ein   weniger   freundlicher Techniker   klärte   mich   -   gebührenpflichtig   -   auf,   dass   das   DSL-Signal   ausschließlich   an   der   ersten   Eingangsbuchse   meines   Hauses   empfangen   werden   kann.   Nach Schilderung meiner Anschlüsse (incl. analoger Telefonanlage) entschied der Techniker, dass dies nur im Keller sein könne. Also   Splitter,   Modem   und   Notebook   in   den   Keller   geschleppt   und   dort   auf   den   Highspeed-Anschluss   gehofft.   Null   DSL. Aber   irgendwo   musste   es   ja   sein,   das   Signal. Splitter   und   Notebook   daher   an   allen Anschlüssen   im   Hause   getestet.   Kein   DSL.   Wieder   die   Hotline   angerufen.   Den   weniger   freundlichen Techniker   ratlos   erlebt.   Jetzt sollte   ich   alle   Telefone   und   die   analoge   Telefonanlage   vom   Netz   trennen   und   dann   Splitter,   Modem   und   PC   testen.   Immer   noch   kein   Signal.   Immerhin   versprach   man mir, einen Techniker zu schicken. Zwischenzeitlich   kam   mir   die   grandiose   Idee,   es   einmal   mit   dem Anschluss   der   analogen   Telefonanlage   zu   versuchen.   Und   siehe   da   -   ein   Signal   -   und   schwupps   war ich   im   Internet.   Leider   befindet   sich   die   analoge   Telefonanlage   im   Wohnzimmer.   Dort   steht   kein   PC   und   dort   sollte   auch   WLAN   nicht   installiert   werden.   Der angekündigte Techniker   konnte   mir   immerhin   versichern,   das   entgegen   der Aussage   des   weniger   freundlichen Technikers   in      der   Hotline   das   DSL-Signal   doch   in   mein Arbeitszimmer verlegt werden kann. Das wäre allerdings meine Sache. Ein privat finanzierter Netzwerktechniker hat mir einige Wochen später das DSL-Signal in mein Arbeitszimmer verlegt. Nun   sollte   die   kinderleichte   Installation   eines   WLAN-Netzwerkes   erfolgen.   Dazu   habe   ich   auf   Rat   meines   Computerhändlers   einen   WLAN-DSL-Modem-   Router   der Firma Linksys zusammen mit 2 USB-Adaptern für den Empfang an 2 weiteren Rechnern mit dem Betriebssystem Windows 98 gekauft. Also Anleitung   gelesen,   Router,   PC   und   Splitter   miteinander   verbunden   und   den   Internet   Explorer   aufgerufen,   über   den   der   Router   laut Anleitung   konfiguriert   werden sollte.    Hier    muss    gemäß    Anleitung    die    Adresse    des    Routers    eingegeben    werden,    um    das    Router-Menü    aufzurufen.    Es    erschien    eine    englischsprachige Fehlermeldung, die ich auch durch Nachlesen, Neuanschluss und verschiedenen Tests nicht überwinden konnte. Die   Hotline   war   wie   üblich   ratlos.   Es   zeigt   sich   immer   wieder,   das   man   solche   Probleme   oft   nur   mit   Glück   meistern   kann. Auf   meinem   Rechner   ist   nämlich   neben   dem Internet   Explorer   noch   der   Firefox-Browser   installiert.   Nach   einigen   verzweifelten   Stunden   habe   ich   diesen   Browser   aufgerufen   und   die   Router-Adresse   dort eingegeben. War die Freude groß, als das Router-Menü auf dem Bildschirm erschien. Die   englischsprachige   Konfiguration   war   mit   meinen   perfekten   Schulkenntnissen   und   Nachschlagen   im   Wörterbuch   in   einer   guten   Stunde   geschafft.   Wie   üblich   war die beigefügte deutsche Kurzanleitung keine große Hilfe. Die Belohnung bestand aus dem versprochenen schnellen Internet-Zugang. Die   Freude   währt   -   auch   heute   noch   -   oft   nur   einige   Minuten.   Spätestens   nach   einer   halben   Stunde   im   Internet   passiert   gar   nichts   mehr.   Mitten   im   Download   oder beim   Aufbau   einer   Seite   stockt   die   Anzeige   -   gibt   aber   keine   Fehlermeldung   aus.   Das   System   reagiert   weder   auf   eine   Aktualisierung   der   Seite,   noch   auf   einen Neustart   des   Browsers   oder   des   Routers.   Nicht   einmal   das   Router-Menü   lässt   sich   aufrufen.   Erst   ein   Windows-Neustart   erlaubt   wieder   den   Zugriff   ins   Internet.   Ich brauche   nicht   zu   erwähnen,   das   der   Anruf   bei   der   Hotline   nichts   gebracht   hat.   Auch   ein   Firmware-Update   des   Routers   hat   bislang   nicht   geholfen.   Irgendwann   gibt man auf und nimmt es hin. Vorweg   gesagt   -   auch   die   Installation   eines   Netzwerkes   über   WLAN   ist   bisher   gescheitert.   Die   erwähnten   USB-Adapter   waren   ausschließlich   für   das   Betriebssystem Windows   XP   geeignet   -   obwohl   ich   beim   Kauf   darauf   hingewiesen   habe,   dass   damit   2   PCs   mit   Windows   98   SE   betrieben   werden   sollten. Also   Geräte   wieder   zurück gegeben   und   neue   USB-Adapter   für   Windows   98   gekauft,   angeschlossen,   konfiguriert      und   vor   Wut   geplatzt,   denn   natürlich   tat   sich   nichts.   Das   übliche   Lesen   der kompletten   Anleitung,   weiterführender   Fachliteratur,   Ausprobieren   und   der   obligatorische   Anruf   bei   der   Hotline   -   ergebnislos.   Auch   über   das   im   Notebook   installierte WLAN ist kein Empfang zu bekommen. Inzwischen   habe   ich   das   getan,   was   ich   durch   den   Einsatz   von   WLAN   in   jedem   Falle   vermeiden   wollte   -   Kabel   durchs   Haus   gezogen. Alle   4   PCs   (auch   die   beiden   mit Windows 98) haben einen problemlosen Zugang ins Internet - abgesehen von den zuvor beschriebenen Abbrüchen. 2   Monate   nach   diesem Artikel   habe   ich   -   man   glaubt   es   kaum   -   mit   Hilfe   der   Hotline   zumindest   für   mein   Notebook   WLAN   durch   eine   im   Handbuch   und   bei   den   übrigen Technikern offensichtlich unbekannte Tastenkombination aktivieren können. Dieser   Artikel   soll   keine   abschreckende   Wirkung   auf   andere   User   haben.   Viele   Bekannte   haben   eine   DSL-Verbindung   problemlos   aufgebaut.   Ich   kenne   aber   auch welche, die mit WLAN ähnliche Erlebnisse hatten Manni
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