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Erfahrungen
  ClipInc Dieser   Artikel   ist   sicher   schon   etwas   angestaubt.   Sollte   jedoch   noch   jemand   eine   lieb   gewonnene   ältere   Version   des   Programms   einsetzte,   ist   er   hier möglicherweise   richtig.      Aktuell   nutze   ich   den   Nachfolger   von   ClipInc,   der   sich   jetzt   RadioFX   nennt.   Seitdem   sind   sämtliche   Installationsprobleme   vorbei. Allerdings nimmt man ausschließlich aus dem Internet auf.   ClipInc Schade. Seit Jahren benutze ich das freie Programm ClipInc für Aufnahmen aus der über den Line-In Eingang angeschlossenen Stereo-Anlage im MP3-Format. Mittlerweile habe ich mehr als 700 Titel aufgenommen. Früher habe die Aufnahmen erst über ein Revox Bandgerät und später über ein Hifi-Cassettendeck gemacht. Vor etwa 4 Jahren dann der Test mit der vielgepriesenen Software ClipInc 1.0. Ich war begeistert. Trotz anfänglicher erheblicher Konfigurationsprobleme nahm das Programm Streams (Blockaufnahmen über einen selbstdefinierten Zeitraum - ich habe meist 4 Stunden im Stück aufgenommen) sowohl aus der Stereo-Anlage als auch über das Internet in erstklassiger MP3 Qualität (192 kbps 44 KHz Stereo) auf. Leider findet man im Internet wenig Sender mit dieser Qualität, so dass ich mich weiterhin mit die bewährten Aufnahmen aus der Stereo-Anlage begnügt habe. Das ist übrigens völlig legal - man zahlt ja GEMA-Gühren. Nach oder während der Aufnahme konnten sogenannte Stream Tags aus dem Internet vom ClipInc-Server geladen werden. Diese schnitten die Songs aus dem Block und verpassten ihnen gleichzeitig im jeweiligen Tag den Titel, den Interpreten sowie das Genre. Allerdings mussten diese Schnitte meist nachbearbeitet werden (dazu wird ein Editor aufgerufen und der Beginn sowie das Ende geprüft und per Regler nachgestellt - damit nicht doch ein Moderator dazwischenquatscht). Anschließend habe ich den Song mit dem Programm MP3Gain normalisiert (damit alle Titel die gleiche Lautstärke haben), probegehört und archiviert. Etwa 150 Titel ergeben eine satt gefüllte CD mit MP3-Titel und CD-Qualität. Das klappte bis Version 2.2 wunderbar. Nachdem ich meinen Rechner wie jedes Jahr neu aufgesetzt habe, wurde Version 4.0 installiert. Nach verzweifelten Konfigurationsversuchen habe ich das Handtuch geworfen. Senderauswahl, Aufnahmen oder Stream-Tags sind nicht mehr möglich. Der Hilfe und dem Internet-Auftritt von ClipInc ist zu entnehmen, dass es jetzt eine kostenpflichtige Version gibt, die man gerne kaufen kann. Angeblich sollen Aufnahmen zwar noch über das Internet möglich sein - aber nicht mal das klappte. Nach kompletter Deinstallation des Programms folgte ein Versuch mit der Version 2.2, die aber beim Setup automatisch auf die Version 4.0 updatete. Dies kann nicht verhindert werden. Eine Recherche im Web fand keine anderen (kostenlosen) Programme, die einen vergleichbaren Funktionsumfang haben. Auch AirMP3 ist mittlerweile kostenpflichtig geworden.  Wohl dem, der nichts wegwirft. Ich bin noch stolzer Besitzer der Asbach-Version 1.0 nebst selbstgestrickter Anleitung. Das funktionierte auf Anhieb. Leider muss ich auf die bewährten Stream-Tags verzichten. So nehme ich - fast wie in alten Zeiten - Aufnahmen aus dem Radio im Block auf und schneide sie anhand der Playlisten, die mir einige Sender im Internet zur Verfügung stellen. Gefällt mir ein Titel, kann ich ihn anhand der Uhrzeit mit der Playlist abgleichen und anschließend den Feinschnitt durchführen. Geärgert habe ich mich aber dennoch. Der einzige Ausweg, um wieder zur bisherigen komfortablen Version zu kommen, scheint der Kauf der angebotenen Vollversionen. Sollte jemand Interesse haben und noch eine alte Version ClipInc 1.0 sowie eine damals erworbene Registriernummer besitzen - nachstehend einige Tipps für die Installation und Konfiguration des Programms. Das war nicht ganz ohne. Beschreibung    Tobit ClipInc. ist ein Software Tool, das rund um die Uhr automatisch das eingestellte Radioprogramm über die Soundkarte oder das Internet aufzeichnet und als MP3 Stream auf der Festplatte ablegt. Das soll auch problemlos über eine TV-Karte mit Radioteil funktionieren. Das aufgezeichnete Programm kann man jederzeit anhören und darin vor oder zurück spulen, während die Aufzeichnung des aktuellen Programms im Hintergrund weiter läuft. Vorher konnten sogenannte Streamtags aus dem Internet geladen werden, die den aufgezeichneten MP3-Stream in Songs zerschneidet und mit einem Tag versieht. Danach werden die Titel in einen definierten Ordner auf der Festplatte extrahiert. Auf Wunsch können die extrahierten Aufnahmen ein- und ausgefadet werden. Die Aufnahme des Radioprogramms ist in jedem Falle legal. Denn mit den GEZ-Gebühren wurde für die Nutzung des Radios und somit auch für den Empfang des Programms bereits GEZahlt.       Installation   Falls ClipInc bereits installiert war, muss das Programm über die Deinstallationsroutine von Windows komplett deinstalliert werden. Eventuell vorhanden Firewallregeln sollten manuell gelöscht werden. Zuerst muss ein zuvor herunter geladener Lame-Codec installiert werden. Dazu klickt man doppelt auf die Datei lame.exe. Anschließend öffnet man die Suchfunktion von Windows (nicht vergessen, in den weiteren Funktionen der Suche zusätzliche Suchkriterien anzukreuzen) und sucht die LameACM.inf. Diese wird mit der rechten Maustaste angeklickt und im Kontextmenü Installieren gewählt. Es sollte auch mit anderen Lame-Codes funktionieren. Danach erst wird ClipInc installiert. Das Radio sollte eingeschaltet und die Internetverbindung aktiviert sein. Bei der ersten Installation besorgt sich ClipInc eine Registrier-Nummer aus dem Internet. Bei weiteren Installationen ist dies nicht erforderlich – die Registriernummer kann an dieser Stelle manuell eingegeben werden – sofern man sie besitzt. die Installation erfolgt z.B. in d:\programme\TobitClipinc (unbedingt zusammen schreiben!!) Als Audiogerät wird die aktuelle Soundkarte (vorbelegt) gewählt – z.B. SB Live Audio Es sollte ein redaktioneller Sender wie NDR2 gewählt werden Der Bildschimschoner kann, muss aber nicht installiert werden Danach erfolgt ein Glückwunsch. Anschließend sollte ClipInc starten. Wichtig für die herunter geladenen Streamtags ist die Synchronisation der Zeit in Windows (über Internet) Eine gelungene Anleitung nebst Hinweis auf den Lame-Codec findet man im Internet       Troubleshooting    Die Firewall sollte dem Clipinc Server und dem Player Zugriff auf das Internet gewähren Sollte Clipinc nach der Installation nicht starten, kann dies am Clipinc-Dienst liegen. Dazu geht man über Systemsteuerung in die Verwaltung / Dienste und prüft ob die nachfolgenden Dienste aktiviert sind: o Arbeiststationsdienst o ClipInc001 o Server In den Eigenschaften der Netzwerkverbindungen muss installiert sein (falls nicht – über Schaltfläche Installieren) o Client für Microsoft Netzwerke o Druckerfreigabe für Microsoft Netzwerke (der muss zwar vorhanden – kann aber deaktiviert sein) Startet ClipInc trotz der vorstehenden Prüfung nicht, können doppelte oder falsche Firewallregeln den Dienst blockieren. Daher Regeln prüfen und im Zweifelsfalle alle in Frage kommenden Regeln deaktivieren. Bei der nächsten Kontaktaufnahme ins Internet müssen dann halt neue Regeln erstellt werden. Blendet ClipInc beim Start eine Abfragemaske nach der IP-Adresse des Servers ein, kann man die Eingabe von 127.0.0.1 versuchen Manchmal bringt es etwas, den ClipInc Dienst zu stoppen und erneut zu aktivieren. Das kann statt über die Dienste auch über Ausführen erfolgen. Dazu muss nacheinander eingegeben werden: net stop clipinc001 und net start clipinc 001 Falls alles nichts hilft: o ClipInc Dienst beenden o Im Verzeichnis d:\programme\TobitCliInc\Server\Audio alles löschen bis auf die Datei Challe.Ist o Danach den ClipInc Dienst wieder starten. Erweitert kann man noch wie zuvor angegeben vorgehen, vor dem Start des ClipInc Dienstes aber noch im folgenden Registry-Pfad den Wert Record auf 0 setzen: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Tobit\Tobit ClipInc\Server. Nach dem anschließenden Start des ClipInc Dienstes sollte der ClipInc Player starten. Eventuell sollte man zunächst einen anderen Codec und eine andere Bitarte wählen und Aufzeichnen rund um die Uhr einstellen. nach Bestätigung mit OK wird die Aufnahme neu initialisiert. Beim nächsten Aufruf können wieder die gewünschten Einstellungen erfolgen.       Einstellungen    Neben den Standardeinstellungen sollte     der Zielpfad auf eine externe Partition verlegt werden  die Genres angepasst werden  das Ein-und Ausfaden der Titel sollte deaktiviert werden  beim Aufnahmecodec sollte der zuvor installierte Lame-Encoder mit 192 kbps und 44kHz Stereo gewählt werden  im Register Server sollte der automatische Tag-Abgleich abgeschaltet werden.    Es empfiehlt sich die Lektüre der Online-Hilfe oder des Handbuches       Aufnahme    Der automatische Ablauf hatte sich bewährt und lief folgendermaßen ab - schade, der Download der Streamtags funktioniert jetzt nicht mehr:    Sender wählen (z.B. NDR 2) - Sender in ClipInc und Quelle (Radio) müssen übereinstimmen Im Register Aufnahme -Rund um die Uhr- wählen. Nach OK startet die Aufzeichnung Nach Ende der Aufzeichnung Internet Verbindung starten und im Hauptfenster - Stream Tags austauschen - wählen  Binnen 1 Minute sollten alle gelungenen Songs in der Stream-Tag Liste angezeigt werden. In dieser Liste alle gewünschten Tags markieren (STRG+A) und extrahieren.     Oft werden für einige Songs keine Streamtags übermittelt. Außerdem können Songs in den Streamtags zu kurz oder zu lang markiert sein. Das kann manuell nachbearbeitet werden:    Nach Aufruf von ClipInc mit dem großen Schieberegler im linken Bereich (1 – siehe Grafik) zum Beginn der Aufnahme navigieren. Entweder die gesamte Aufnahme hören oder mit dem roten Schieberegler (2) nach Titeln suchen.  Sinnvoll ist der Aufruf der Playlist des Senders, von dem die Aufnahme kommt.  Die gewünschten Titel mit der roten Schere (3) am Anfang und Ende markieren. Nach Ende der Markierung poppt automatisch ein Eingabefenster auf, das mit Titel und Interpret gefüllt werden muss. Zusätzlich kann in diesem Fenster eine Feinabstimmung vorgenommen werden. Mit einem Klick auf OK werden die Daten in den Tag eingetragen und der markierte Bereich in ClipInc als Block angezeigt. Bereits als Streamtag gelieferte Blöcke können mit der rechten Maustaste auf dem unterstrichenen Titel angeklickt und  über das Kontextmenü gelöscht werden. Anschließend kann der Song manuell markiert werden. Diese Methode empfiehlt sich bei zu kurzen Streamtags. Die markierten Streamtags können nach rechtem Mausklick auf den unterstrichenen Titel sofort extrahiert werden. Dies kann aber auch zentral nach Ende der Bearbeitung geschehen. Manni
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